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Urs Hochstrasser
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Volksmanipulation über die Ernährung Drucken E-Mail

 

Lieber Mitmensch

Sind genmanipulierte Organismen eine ernährungsstrategische Kriegsführung?
Was sind die Absichten der Grossfirmen, dass sie auf Biegen und Brechen ihr genmanipuliertes Saatgut anbieten wollen?
Warum hat Präsident Bush den Druck auf die EU erhöht, ihr Verbot von genmanipulierten Pflanzen aus dem Jahr 1997, aufzuheben?

Dahinter verstecken sich unter anderem zwei Hauptabsichten.

1. Ganze Saaten und somit Staaten kontrollieren zu können und
2. das Bevölkerungswachstum manipulieren zu können

Monsanto und Syngenta haben die Patentrechte für verschiedene „Terminator“-Arten, um damit ein Wiederaussäen von diesen Pflanzen zu verunmöglichen.
„Terminator“-Mais, Sojabohnen, Baumwollsamen wurden genetisch so verändert, dass sie nach einer Aussaat Selbstmord begehen. Somit würden „kriminelle“ Bauern automatisch davon abgehalten, diese Saat unbezahlt wieder auszusäen.
Eine zweite Generation der „Terminator“-Samen erhielt auch den Spitznamen Verrätersaat, dies bezog sich auf besondere Pflanzenmerkmale der Trait Genetic Use Restriction Technologies. Eine solche Saat, sagen wir Reis oder Mais, würde nur nach dem Einsatz bestimmter chemischer Komponente, gegen Schädlinge resistent sein.
Diese Komponenten sind natürlich – wen erstaunt’s?- wiederum nur von Monsanto, Syngenta oder sonst einem Besitzer, der die Patentrechte auf den bestimmten Verrätersamen hat, zu erhalten. Somit ist sicher gestellt, dass das Saatgut auch nur von diesem Produzenten gekauft wird, der diese Komponente liefern kann.
Bei den „Terminator“-Pflanzen wurde ein sogenanntes Mörder-Transgen eingeführt, das bewirkt, dass kurz vor der Samenreifung, der Pflanzenembryo durch die Pflanze selbst zerstört wird, sodass der Samen nicht mehr keimfähig ist. Die Pflanze wächst ganz normal und bekommt Früchte, doch diese Früchte sind dann biologisch steril.

Die Strategie von Monsanto, Dow, Syngenta, DuPont u.a. ist klar zu erkennen, nämlich mit Hilfe der US-Regierung und der WTO in jedem Winkel der Erde genmanipulierte Samen einzuführen. Opfer dieser Absicht sind vorwiegend die hochverschuldeten Entwicklungsländer in Afrika, Asien oder in Ländern wie Polen oder Ukraine, die geringe Regierungskontrollen aufweisen, oder Länder mit Regierungen, die sich hoher Korruption bedienen. Bis jetzt wurde hauptsächlich jenen Ländern solche Gen-saat aufgezwungen die am wenigsten Widerstand geleistet haben, oder dazu nicht in der Lage waren.  Hat sich ein Land mal auf diese Saat eingestellt, kann es zu späterem Zeitpunkt durch diese privaten Saatunternehmen unter WTO-Sanktionen leicht unter Druck gesetzt werden. Sie sind dann in der Lage, zu kontrollieren, ob sich ein Land ernähren kann oder nicht. Im Jargon der Nachrichtendienste nennt man dies „Macht der strategischen Ablehnung“, d.h. man kann einem Land, das die politische wirtschaftliche Forderung nicht erfüllt, oder zum Feind erklärt wird, ganz einfach die wichtigste Ressource, nämlich Nahrungsmittel, verweigern.

Die Firma Epicyte, mit Sitz in San Diego,  prahlte damit, dass sie einen genmanipulierten Mais mit Sperma abtötender Wirkung entwickelt habe, mit dem Zweck der menschlichen Bevölkerungskontrolle. An einer Pressekonferenz im September 2001 berichtete Epicyte, sie hätte einen empfängnisverhütenden Mais geschaffen. Man hätte von Frauen mit einer seltenen Form von Unfruchtbarkeit infolge von Immunreaktionen auf Spermien die entsprechenden Antikörper genommen. Der entsprechende Gen-Strang sei isoliert und mit Hilfe genetischer Verfahren, wäre dieser in die Gene von Maissamen eingefügt worden. Der Präsident von Epicyte, Mitch Haein, habe geprahlt: „Wir haben ein Treibhaus von Maisstauden, die Antikörper gegen Spermien erzeugen.“ Die Firma erörterte, dass sie somit ihren Beitrag zum Überbevölkerungsproblem der Welt leiste. Dieser Mais sollte dann im Jahre 2006/7 im kommerziellen Handel erhältlich sein. Durch die Reaktion in der Bevölkerung, nach dieser Pressemitteilung, verschwand dann die Diskussion über diesen Mais. Es steht jedoch nirgends geschrieben, dass die Bemühungen um diesen Mais nicht fortgesetzt worden sind. Es wäre ja somit denkbar, dass Bevölkerungen, ethnische Gruppen, oder was auch immer, vor allem in jenen Ländern, wo Mais das Hauptnahrungsmittel ist, einfach dezimiert oder gar ausgelöscht werden können.

Haben Sie heute schon die Pille genommen, meine Damen, oder ziehen Sie eine Schüssel Corn Flakes vor?

Es ist nicht erstaunlich, dass diese Gegenden, wo am wenigsten Widerstand geleistet wird, den grössten Anbau an Genpflanzen haben. Ich würde jedem anraten, das Buch von William Engdahl mit dem Titel „Saat der Zerstörung“ erschienen im Kopp Verlag mit der ISBN-13:978-3-938516-34-8 zu lesen, um sich mal klar zu informieren, was die dunklen Absichten der Genmanipulation sind. Danach ist jeder in der Lage, selbst zu entscheiden, ob er beim Wort Genmanipulation die Schultern zucken will, oder ob er es bevorzugt, naturbelassene Nahrung anzupflanzen und zu sich zu nehmen. Diese Informationen wären an und für sich ein Muss an jeden Landwirt.

Ich bin der Meinung, Dass es höchste Zeit ist, dass wir unsere heimischen Landwirte dazu ermahnen und sie dabei unterstützen, eine sorgfältige, nachhaltige und pflichtbewusste Landwirtschaft zu betreiben. Es ist notwendig, dass wir unser Bewusstsein schulen  und die Landwirte ermuntern, vor allem Nahrung anzubauen, die direkt für den Menschen verwendbar ist. Die Konsumenten haben in dieser Hinsicht ein wichtiges Wort mitzureden.

Die Situation auf dem Getreideweltmarkt wird immer prekärer, die Speicher sind keine Silos mehr sondern Frachtschiffe, Lastzüge, etc. Die Silos bleiben leer, weil die Anbaufläche verkleinert und durch den modernen Anbau zerstört und dezimiert wird. Die Wetterverhältnisse tun das ihrige dazu. Zudem will die USA 80% ihrer Landwirtschaft dazu verwenden, zweitklassigen Treibstoff zu produzieren, was militärstrategisch für sie interessanter ist, als Nahrung für die Bevölkerung anderer Länder.
Übrigens, wussten Sie, dass die Elite (Illuminatis) d.h. die Regierung hinter der Regierung, die Absicht hat, mit der sogenannten „Alternative 2“, die Menschheit um zwei Drittel zu reduzieren. Dies wird nicht nur mit Nahrungsverknappung und Kriegen, sondern auch durch Impfungen zu erreichen versucht.

                                                           


Ich habe auch diesen Frühling die Ehre und Freude gehabt, im Urkornhof (Adresse siehe weiter unten) ein Ernährungsseminar geben zu dürfen. Es war mir eine grosse Genugtuung, wieder einmal mehr feststellen zu dürfen, wie innovativ und verantwortungsbewusst Landwirte doch sein können. Die Familie Kammerleithner stellt in dieser Hinsicht ein absolutes Beispiel dar. Ich möchte ihnen dafür herzlich danken.

Ich habe im Urkornhof die Süss-Lupine kennengelernt. Eine äusserst interessante Pflanze. Eine schöne unscheinbare Blume, deren Samen einen wichtigen Teil dazu beitragen könnten unabhängig zu bleiben, Hunger zu stillen und zugleich Gesundheit zu fördern.

Im Nährwert ist die Süss-Lupine ähnlich wie die Sojabohne, ist aber weit verträglicher. Die Süss-Lupine hat einen relativ hohen Eiweissgehalt. Der Gehalt an Harnsäure bildenden Purinen ist im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten sehr gering, (was übrigens durch das Keimen nochmals verringert wird). Zudem enthalten die Lupinen eine beträchtliche Menge an Vitamin B12! Es sind keine allergischen Reaktionen bekannt. Die Süss-Lupinien-Samen enthalten, wie ich mir sagen liess, keine Protease-Inhibitoren. Protease-Inhibitoren sind Stoffe, die die proteinzersetzenden  Enzyme daran hemmen, die Proteine aufzuspalten, um für den Körper brauchbar zu machen. Einnatürlicher Schutz der Saat gegen Schädlinge.  Die Protease-Inhibitoren in Hülsenfrüchten und Getreide werden durch den Keimvorgang abgebaut.
Nebst hochwertigem Eiweiss liefert die Süss-Lupine eine beträchtliche Menge an Mineralstoffen, wie Kalzium, Magnesium und Eisen. Ein weiterer Pluspunkt ist ihre leichte Verdaulichkeit. 

Ein wichtiger Faktor für mich ist, die Vitalität einer Saat, was sich unter anderem auch in der Keimzeit ausdrückt. Die Keimkraft der Süss-Lupine ist, wie die des Wildroggens und der Sonnenblume, fast explosiv. Die Einweichzeit der Süss-Lupine beträgt 8 Stunden und 24 Stunden später kann man sie als Keimling bereits geniessen. Das ist eine gigantische Leistung.

Und wichtig für die Landwirte: Pflanzenbaulich, das heisst für die Fruchtfolge, was für den Boden eminent wichtig ist, ist sie eine der besten Kulturen. In dieser Hinsicht übertrifft sie die Sojabohne bei weitem.

Mit grosser Begeisterung habe ich gleich ein paar Rezepte mit der Süss-Lupine entworfen.

 

Stangensellerie-Suppe mit Süss-Lupinen

1/2 St Stangensellerie
1 TA angekeimte Süss-Lupinen
4 dl Wasser
1/2 St Avocado
2                EL              Sojaöl
2 TL Edelhefe
NB   Kristallsteinsalz
etwas   Muskat, Koriander, Zimt, gehackte Petersilie

Die Stangensellerie klein schneiden und mit den übrigen Zutaten, mit Ausnahme der Süss-Lupinen, in den Mixer geben, gut verarbeiten, in eine Schüssel geben.
Die gekeimten Süss-Lupinen als Einlage der Suppe befügen.
Die gehackte Petersilie darüber und sofort servieren.

Tipp: Dieser Suppe kann auch ein halber Apfel beigemischt werden.

Wenn dieser Suppe grüne Sellerieblätter beigemixt werden, verleiht ihr dies eine ganz besondere Note und Chlorophyll ist ja bekanntlich synthetisiertes Sonnenlicht, was sich auf unsere Gesundheit positiv auswirkt.

 

Süss-Lupinen-Cocktail

3 TA gekeimte Süss-Lupinen
40 g Spinat
4 EL Cocktail-Sauce (siehe unten)
4 St Orangenscheiben
4

St

grüne Spargelspitzen
2 St schwarze Oliven
2 St kleinere Radieschen


Die Süss-Lupinen mit der Cocktail-Sauce mischen. Den Spinat in feine Streifen schneiden. Den Spinat auf 4 Cocktailgläser verteilen. Die Süss-Lupinen auf den Spinat geben. Die Orangenscheiben quer bis zur Mitte einschneiden und spiralförmig auf die Lupinen geben. Jedes Ende mit je einer halben Olive und einem halben Radieschen belegen. Die Spargelspitze dazu stecken.

Tipp: Anstelle von Spinat, kann auch Feldsalat, Vogelmiere oder sonst ein nettes Blattgrün verwendet werden.

 

Sauce-Cocktail

3 St Tomaten
2 EL Mandelpurée
1 TA Maiskeimöl, Soja- oder Distelöl
1 TL Honig
1

TL

Edelhefe
    Oregano, Majoran, Thymian, Basilikum
NB   Kristallsteinsalz, etwas Cayenne oder Chilipulver


Die Tomaten in Mixer geben und gut pürieren, dann das Mandelpurée dazu. Nochmals gut vermixen. Dann sorgfältig das Öl dazu giessen während laufendem Mixer. Mit den übrigen Zutaten mixen.

 

 

Süss-Lupinen chinesische Art

2 TA Süss-Lupinen, angekeimt
1/4 St Chinakohl
1 St mittlere Karotte
1 Scheibe Ananas
1/2 St Avocado
2 EL Sojaöl
2 EL Sesamöl
2 EL Tamari
1 LS Curry
NB   Kristallsteinsalz


Chinakohl fein schneiden. Die Karotte in Spaghetti oder feine Streifen schneiden, z.B. mit Roko-Raffel von Börner. Die Ananas in kleine Würfel schneiden. Die Avocado fein würfeln. Diese Zutaten mit den Süss-Lupinen mischen. Das Öl dazu geben und mit den Gewürzen verfeinern. Mit Salatblüten verzieren.

Tipp: Dieses Gericht kann verziert werden, indem man dünne Selleriestreifen gitterförmig über das Gericht legt. Das wirkt nicht nur chinesisch, sonder schmeckt auch hervorragend. Fein geschnittene Wakame oder rautenförmig geschnittene Kelp (Meeralgen) geben diesem Gericht eine besondere Note.

 

 

Bodeständigi Choscht

4 St Karotten, mittelgross
1/4 St Knollen-Sellerie
2 TA Süss-Lupinen gekeimt
1 TA Mayonnaise
2 EL Rosinen


Die Karotten NB schälen und fein schneiden. Knollen-Sellerie fein raffeln. Mit den Süss-Lupinen und Rosinen mischen. Die Mayonnaise dazugeben und gut vermengen. Mit schwarzen Oliven oder Tomaten o.ä. garnieren.

Tipp: Anstelle der Rosinen eignen sich auch Apfelwürfel hervorragend.
Diese Masse eignet sich auch zum Füllen von Tomaten, oder zum Belegen von Brüsseler Endivien. Es kann auch in Chiccorino Rosso Blätter gefüllt werden oder in Noriblätter eingerollt und als Sushi serviert. En Guete!

 

 

Mango-Creme

6 St frische Mangos (baumreif)
2 EL Mandelpurée
2 EL Kokosöl *
2 St Erdbeeren

Die Mangos schälen. Das Fruchtfleisch vom Stein lösen. In den Mixer geben und gut pürieren. Mandelpurée dazu geben und während laufendem Mixer das Kokosöl einfliessen lassen. Die so entstandene Creme durchs Haarsieb passieren und anrichten. Die Erdbeeren in Scheiben schneiden und damit die Creme garnieren.

* Zu beachten ist, dass nur kaltgepresstes Kokosöl verwendet werden sollte, welches nicht thermisch behandelt ist, also auch nicht desodoriert. Das Kokosöl hat einen hohen Schmelzpunkt. Es sollte bei der Verarbeitung zwischen 25 und 30 Grad Celsius haben, ansonsten ist es Fett und nicht gut zu verarbeiten.

 

 

Süss-Lupinen erhältlich bei:

URKORNHOF
Kurt Kammerleithner
Landwirtschaftliche Urprodukte
Point 11
A-4655 Vorchdorf im Almtal
Tel: (0043) 76 14 / 66 36 - 0
office@urkorn.at
www.urkornhof.at

 

 

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