spacer
spacer search

Urs Hochstrasser
Gesundheitsberater

Search
spacer
Neuigkeiten

besuchen Sie uns an der
Rohvolution in Speyer
25. und 26. September 2010

Gesundes Leben leicht gemacht
Home
Seminare & Events
Agenda
Bücher & DVDs
Interessante Themen
Erfahrungsberichte
Presseberichte
Schweizer Lexikon
Rezepte
Links
Bilder
Suchen
Gästebuch
Kontakt
Wir über uns
 
Home arrow Newsletter/Interessante Themen arrow Selbsterkenntnis durch Beziehungen

Selbsterkenntnis durch Beziehungen Drucken E-Mail

Würden wir einen Menschen in einer weissen Kugel schweben lassen, die gleichmässig mit Licht ausgefüllt ist und in dieser Kugel würde sich nichts von dem anderen unterscheiden, es hätte nicht einmal Schatten. Was würde da wohl passieren? In relativ kurzer Zeit würde dieser Mensch den Verstand verlieren und zwar aus dem einfachen Grund, weil er sich mit nichts in Bezug bringen könnte. Würde man einen kleinen schwarzen Punkt irgendwo an die Wand dieser Kugel malen, wäre es möglich, den Verstand schon etwas länger zu behalten, weil dieser Mensch sich bereits mit etwas in Bezug bringen könnte.


Daraus wird ersichtlich, dass es notwendig ist, sich mit etwas in Bezug bringen zu können und zwar ausserhalb von sich selbst. Es ist deshalb notwendig, weil man sich dadurch selbst erkennen kann. Man erkennt dadurch nicht nur seine eigene Existenz, sondern auch das So-Sein wie man ist. Dieses So-Sein ist keinesfalls ein starrer Zustand, sondern lässt die Freiheit zu wählen, wie man mit anderen in Bezug treten möchte. Eine Beziehung mit etwas anderem einzugehen, heisst nicht nur sich selbst, sondern auch das Andere zu ergründen.

Etwas ganz besonderes finde ich die Beziehungen zu Tieren, denn sie sind kribbelnd und aufregend, weil Tiere so anders sind. Ich bin durch Umstände an einem Projekt (worüber ich bestimmt zu einem späteren Zeitpunkt schreiben werde) beteiligt, durch welches ich eine enge Beziehung mit einem Hühnchen eingegangen bin. Sie haben richtig gelesen, mit einem ganz gewöhnlichen Huhn (in der Zwischenzeit nicht mehr ganz gewöhnlich). Dabei muss ich voraus schicken, dass ich in letzter Zeit meine Fähigkeit mit Tieren zu kommunizieren wieder neu entdeckt habe. Es war meine Aufgabe, dieses Huhn in fünf Wochen handzahm und  filmreif zu machen. Dies war und ist immer noch eine spannende Aufgabe. Die Aufgabe ist deshalb auch so spannend, weil ein Huhn ein Vogel ist und das Denken der Vögel völlig verschieden von dem des Menschen verläuft. Ich durfte in dieser Arbeit wieder klar erkennen, dass auch jedes Tier eine eigene Persönlichkeit hat. In der Zusammenarbeit ist mir einmal mehr bewusst geworden, wie wichtig es in einer Beziehung ist, diese Persönlichkeit zu respektieren und zu fördern und keinesfalls zu unterdrücken. Wenn eine Beziehung, egal ob mit Mensch oder Tier, erfüllend sein soll, dann müssen sich die beiden Partner als gleichwertige Wesen betrachten können, sonst gibt es ein Gefälle und die Beziehung verliert an Fülle, Gleichgewicht und Stabilität. Wenn einer sich erlaubt, sich über den andern zu erheben, wird die Energie der Beziehung blockiert, sie kann nicht mehr frei fliessen. Daraus entsteht Unterdrückung.
Das führt dazu, dass Tiere, Menschen, ja sogar ganze Bevölkerungsschichten, Rassen und Nationen unterdrückt werden. Dabei wäre es relativ einfach. Man versetze sich einen Moment lang in die Situation des Anderen, erkenne, respektiere und erfreue sich an der Grossartigkeit des Anderen. Dieses Vorgehen erweckt nicht nur das Verständnis für den Anderen sondern auch die Liebe und den Wunsch, dem Andern in seinen Bedürfnissen und in seiner Entwicklung behilflich und dienlich zu sein.

Meine Partnerin Rita und ich haben auch in der Beziehung mit dem Hühnchen eine wunderbare und ehrliche Ausdrucksweise der göttlichen Präsenz erfahren, dadurch, dass wir die vielfältigen Emotionen in diesem grossartigen Huhn kennen lernen durften. Es ist uns fast unbegreiflich, dass es immer noch Menschen gibt, die in ihrer Unwissenheit und Ignoranz, solche rein beseelten Vögel zu blossen Fleisch- und Eiermaschinen reduzieren. Übrigens, ein wildes Huhn legt zwischen zehn und zwanzig Eier im Jahr – die heutigen Legehühner sind gezüchtet, zwischen 200 und 300 Eier im Jahr zu legen, was dadurch das Leben dieser Hühner drastisch verkürzt.

In Anbetracht der Tatsache, dass die heutige Wissenschaft in der Zellbiologie beweisen kann, dass die Zelle die Information aus ihrem Umfeld bezieht und mit Hilfe der Quantenphysik belegen kann, dass es eine feinstoffliche Intelligenz gibt, welche jedes Atom, jede Zelle, jeden Zellverband und alle Organismen am Leben erhält, sie ordnet und sich dadurch auf der physischen Ebene manifestiert, ist es nun auch wissenschaftlich erkennbar, dass es so etwas wie ein ewiges Leben gibt. Diese Tatsache bestätigt nur das, was die Mystiker bereits längst wussten. Bruce H. Lipton schreibt in seinem Buch Intelligente Zellen, dass ihn diese Entdeckung von einem rationellen Wissenschafter in Zellbiologie zu einem spirituellen Menschen gemacht hat.
Das geistige Energiefeld bleibt auch bei Tieren nach dem Austreten aus ihrem Körper bestehen. In diesem Energiefeld bleiben auch die gemachten Erfahrungen gespeichert.

Zu diesem Thema möchte ich gerne folgende Begebenheit erzählen:
Kürzlich war ich im Stall eines Landwirtes, mit welchem ich befreundet bin. Da zeigte er mir eine Kuh und erzählte mir, dass sie eben ein Kalb zu früh und tot geboren hatte. In ihrem Gesicht war eine abgrundtiefe Trauer zu erkennen. Selbst die Kuh neben ihr erkannte diese Trauer und tröstete sie mit sporadischem Lecken über ihrer Nase. Am nächsten Tag erfuhr ich vom Landwirt, dass diese Kuh in der Nacht gestorben sei. Dies hat mich tief berührt. Am Abend, hatte ich plötzlich eine klare Verbindung zu dieser verstorbenen Kuh. So begann ich mit dieser Kuh einen Dialog. Als ich fragte, woran sie gestorben sei, teilte sie mir mit, dass sie keine Lust mehr hatte zu leben. Im Weiteren gab sie mir zu verstehen, dass sich auch ihr zu früh geborenes Kalb nicht mehr inkarnieren wollte.
Zu erwähnen sei, dass die Herde des Landwirts aus vorwiegend braunen Kühen besteht und diese verstorbene Kuh eine schwarze, d.h. eine andere Rasse war. Aus diesem Grund hätte sie sich nie in der Herde aufgenommen gefühlt, was ihre Daseinssituation enorm erschwert habe. Nachdem sich dann das Kalb entschieden habe, nicht zu inkarnieren, hätte sie beschlossen auch zu gehen. Sie hat mir den Auftrag gegeben, dem Landwirt mitzuteilen, dass sie es mit ihm gut gehabt habe und sich bei ihm dafür bedanken möchte. Es hätte nichts mit ihm persönlich zu tun, sondern mit der allgemeinen Situation. Ich fragte sie, was sie mit der allgemeinen Situation meine. Sie gab mir zu verstehen, dass die Menschen ihren so genannten Nutztieren gegenüber so undankbar seien. Ich erbat von ihr ein Beispiel, worauf sie folgendes brachte: „Die Menschen nehmen uns die Freiheit, die Kinder, die Milch, das Leben, das Fleisch, also alles was wir haben. Durch die Entartung, die wir erfahren, durch die so genannte Züchtung, nehmen sie uns sogar uns selbst und erachten dies alles als selbstverständlich und glauben noch, sie hätten ein Recht darauf. In Notsituationen wären wir dazu bereit, dem Menschen alles zu geben, aber dazu besteht jetzt kein Grund mehr.“ Danach bat sie mich darum, ich solle meinem Freund, dem Landwirt, unbedingt sagen, dass es für ihn jetzt an der Zeit sei, seine Träume zu verwirklichen. Seine Träume seien integer.
Am nächsten Tag ging ich dann zu meinem Freund und teilte ihm dies mit. Sichtlich berührt bestätigte er, dass auch er bemerkt habe, dass diese Kuh den Zugang zur Herde nie gefunden hätte. Für mich war es interessant, da ich vorher davon keine Kenntnis hatte. Mein Freund war sehr dankbar für diese Nachricht, denn es war für ihn sehr motivierend und auch inspirierend.

Ich bin auch immer wieder erstaunt über das Erinnerungsvermögen der Tiere.
Neulich besuchte ich einen anderen Freund. Er ist Orthopäde für Pferdehufe. Als wir auf die Weide zu seinen acht Pferden gingen, kamen zwei sofort auf mich zu und begrüssten mich innig. Es waren die Pferde, mit denen ich vor vier Jahren eine so genannte Korrektur vornahm. Das eine Pferd hatte ein Wehrverhalten und warf jeden Reiter ab. Der damalige Inhaber wollte es ins Rodeo verkaufen, was eine äusserst dramatische Erfahrung für Pferde ist. Nach einem Jahr sind sie in der Regel so traumatisiert, dass sie geschlachtet werden. Mein Freund hat darauf beschlossen, dieses Pferd zu kaufen. Er fragte mich damals, ob ich mit dem Pferd etwas erreichen könne. Nachdem ich das Pferd besuchte, nahm ich die Herausforderung an und arbeitete mit ihm in der „round pan“ (ein runder, eingezäunter Platz mit Sandboden). Bereits am vierten Arbeitstag war schon soviel erreicht, dass ich mit diesem Pferd sogar Reitunterricht für Kinder geben konnte.
Mein Freund meint heute, dass dies sein bestes Pferd im Stall sei.

Das andere Pferd hätte geschlachtet werden sollen, weil es für die Tiermedizin unlösbare Probleme mit den Hufen hatte und nicht mehr geritten werden konnte. Mein Freund kaufte dieses Pferd ebenfalls und brachte seine Hufe in Ordnung. Aufgrund seines Gebrechens, genoss dieses Pferd vorher in der Behandlung immer eine Sonderstellung. Dies führte zu problematischem Sozialverhalten, Mensch und Tier gegenüber. Meine Arbeit mit diesem Pferd zeigte sich dann ebenfalls schnell erfolgreich. Es ist laut meinem Freund ebenfalls ein ausgezeichnetes Reitpferd, mit einem sehr erfreulichen Verhalten.

Diese Tiere erkannten mich nach vier Jahren immer noch und es war ein freudvolles Wiedersehen.

Ich bin der Meinung, dass die Beziehung zwischen Mensch und Tier eine weit höhere Aufgabe ist und das Leben etwas anderes vorgesehen hat, als die (Nutz)Tiere zu blossen Rohstofflieferanten zu degradieren. Ansonsten entgeht uns Menschen etwas sehr wichtiges, nämlich das, was man den spirituellen Bezug zum Leben gemeinhin bezeichnen könnte und vor allem berauben wir uns selbst aussergewöhnlichen Erfahrungen. Unsere Liebe und Wertschätzung für die Tiere ist ihnen in ihrer Entwicklung sehr hilfreich, was übrigens auch uns wieder zugute kommt.

Es lebe die Freundschaft!

 

 


Rezepte

 


Mandarinen-Feuer

4  St    Mandarinen für Saft
1  St    Mandarine für Dekoration
4  dl    Wasser
1  EL   Mandelpurée
1  EL   Honig
3  MS  Chilipulver

Die Mandarinen entsaften und den Saft in den Mixer geben. Die übrigen Zutaten dazugeben und gut durchmixen. Den Drink für ca. 5 Min. stehen lassen, damit das Chilipulver die volle Wirkung entfalten kann und nochmals mixen. Den Drink in die Gläser füllen. Von der Mandarine für Dekoration 4 Scheiben schneiden. Die Scheiben quer bis zur Hälfte einschneiden und mit dem Schnitt über den Glasrand hängen.

 


Avocado-Senf-Sauce

2  TA    Wasser
1  St     Avocado
1  TL     Reformsenf
2  EL     Olivenöl
1  St     Basilikumblätter
1  MS    Muskat
1  TL     Edelhefe
NB        Kristallsteinsalz

Die Zutaten im Mixer zu einer feinen Sauce verarbeiten.
Diese Sauce passt zu allen Blattsalaten, ebenso zu Sellerie, Kohlrabi und zu weiteren Kohlarten. Wenn statt zwei nur eine Tasse Wasser beigegeben wird, eignet sie sich hervorragend als Gemüse-Dip.

Tipp: Den Avocadokern zur fertigen Sauce geben, damit diese nicht oxidiert.

 


Blumenkohl-Crackers

½   St     Blumenkohl
1   TA     Wasser
1   TA     gekeimter Buchweizen
½  St     Avocado
1   TL     Edelhefe
½  TL     Curry
1   MS    Muskat
NB         Kristallsteinsalz

Blumenkohl und Wasser im Mixer pürieren. Buchweizen und Gewürze dazu geben. Nochmals gut verarbeiten. Am Schluss die Avocado dazu geben. Nun den Mixer nochmals laufen lassen, bis die Masse eine cremige Konsistenz hat.
Diese Masse löffelweise auf ein Non-stick-Papier oder Backpapier auftragen und anschliessend trocknen bis diese Crackers knusprig sind. Bei trockener Lagerung halten diese Crackers monatelang. (Aber machen Sie sich keine Illusionen, die sind meistens schnell weg.)

 


Gefüllte Brüsseler Chicoree

4    St      Brüsseler Chicoree *
1    St      mittlere Karotte
¼   St      Sellerie
½   St      Kohlrabi
½   St      Avocado
2-3 EL      Süsslupinen, angekeimt
1    EL      Tamari
1    LS      Provence-Kräutermischung, getrocknet

Vom Brüsseler Chicoree die grossen Blätter abtrennen und auf eine Platte geben.
Karotte, Sellerie und Kohlrabi in kleine Würfel schneiden (Brunoise). Die Avocado aus der Schale lösen und mit einer Gabel zerdrücken. Die Gemüsewürfelchen mit den Süsslupinen, der Avocado und den Gewürzen vermischen. Diese Mischung in die grossen Blätter des Brüsseler Chicorees einfüllen. Die Brüsseler Chicoree Herzen fein schneiden und auf die Platte verteilen, worauf dann die gefüllten Blätter angerichtet werden. Den fein geschnittenen Brüsseler Herzen können auch noch fein geschnittene Peperoniwürfel (Paprika) beigemengt werden.

Tipp: Der Füllung können auch fein geschnittene Kelpblätter beigefügt werden. Anstelle von Süsslupinen können auch gekeimte Linsen oder Kichererbsen verwendet werden.

* Brüsseler Chicoree wird auch als Belgischer Endivien gehandelt

 


Ananas-Mandarinen an Walnuss-Sauce

1   St     Ananas
4   St     Mandarinen
2   TA    Wasser
1   TA    Walnüsse
½  TA    Datteln, eingeweicht
1   MS    Vanille, gemahlen (Burbon)

Den oberen Teil der Ananas mit den Blättern so wegschneiden, dass dieser als Deckel dienen kann. Das Fruchtfleisch der Ananas mit Hilfe des Ananasschneiders auslösen und in Würfel schneiden. Die Mandarinen schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Wasser mit den Walnüssen, Datteln und Vanille im Mixer zu einer Sauce verarbeiten und mit den Früchten vermischen. Nun diese Früchtemischung wieder in die ausgehöhlte Ananasrinde einfüllen und den Deckel entweder darauf oder daneben schön präsentieren.

Falls kein Ananasschneider vorhanden ist, wird die Rinde der Ananas mit einem Messer entfernt und das Gericht dann in einer Schüssel serviert.

Als Nachspeise reicht dieses Gericht für 6 Personen.


**************************

spacer

 
Powered by Mambo
spacer