spacer
spacer search

Urs Hochstrasser
Gesundheitsberater

Search
spacer
Neuigkeiten

La Haute Cuisine Crue -
Die Hohe Schule der Rohkost

Gesundes Leben leicht gemacht
Home
Seminare & Events
Agenda
Bücher & DVDs
Interessante Themen
Erfahrungsberichte
Presseberichte
Schweizer Lexikon
Rezepte
Links
Bilder
Suchen
Gästebuch
Kontakt
Wir über uns
 
Home arrow Newsletter/Interessante Themen arrow Reinheit fühlt sich besser an

Reinheit fühlt sich besser an Drucken E-Mail

Alles neu macht der Mai.
Als ich letzthin dieses Sprichwort hörte, wurde mir bewusst, dass wieder eine tolle Zeit angebrochen ist, nämlich der Frühling. Der Frühling steht für Neuanfang, der Frühling ist aber auch die Vorbereitung für den Sommer, die Zeit der Fülle. Das Leben in der Natur beginnt neu, was auch für uns eine Chance ist, in gewissem Sinn einen Neubeginn zu starten.

Der Winter, die karge Zeit, ist hinter uns, der Sommer, die Fülle vor uns, die Wärme und die Freiheit der leichten Bekleidung, der wir entgegenschauen können, ist hoffnungsbringend. Als ich noch Kind war, war dies die Zeit für die Frühlingsreinigung im Haus. Wir haben von allen Betten die Matratzen rausgeholt, an die Sonne gelegt, ausgeklopft und einfach alles gründlich gereinigt. Die ganze Familie hat mitgeholfen. Es war wunderschön und fühlte sich gut an, anschliessend ein reines sauberes Zuhause bewohnen zu dürfen.

Würde dies nicht auch auf den Körper zutreffen, dass man da ebenfalls einen Frühlingsputz durchführt? Wie würde sich die Seele fühlen, in einem sauberen, gereinigten, frischen, munteren Körper wohnen zu können? Na ja, probieren wir’s mal aus.
Dazu gibt es folgende Möglichkeiten. Fasten wäre da die effizienteste und die disziplinierteste Methode.

Man kann die Sache etwas sachte angehen. In dem Fall würde man sich z. B. Sonnenblumensprossen, Buchweizensprossen, Kressesprossen, Alfalfasprossen und Salate wie z. B. Portulak und Rucola verarbeiten und sich damit Mahlzeiten herstellen. Diese Pflanzen mit ihrem Chlorophyll haben eine reinigende Wirkung, die allerdings sanft wirkt. Dazu könnte man frischen Weizengrassaft trinken, der hier hingegen eine etwas gründlichere Arbeit leistet. Ebenfalls sind Fruchtsäfte eine vorzügliche Entschlackungskur, jedoch im Frühling sind die Früchte eher spärlich, da eignen sich  Ananas, Orangen und Zitronen. Eine Saftkur mit anderen Säften aus frisch gepressten Äpfeln und Birnen wäre schon eher für eine Herbstkur, um frisch und munter in den Winter zu starten.

Für eine spezifische Reinigungskur eignen sich Wildkräuter wie z. B. Löwenzahn. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Löwenzahn eine enorm reinigende Wirkung auf Leber und Nieren hat. Löwenzahn weist zum Beispiel, im Vergleich zu gewöhnlichem Salat aus dem Supermarkt, 40 - 50 Mal mehr Vitamin A und 10 Mal mehr Vitamin C auf. Löwenzahn ist auch ein sehr potenter Eisenlieferant. Das energetische Merkmal des Löwenzahns ist Durchsetzungsvermögen und Anpassungsfähigkeit. Das sieht man der Pflanze an. Löwenzahn wächst beinahe überall. Wenn er gute Voraussetzungen hat, werden die Blütenstiele und die Blätter bis zu 50 cm lang, dagegen kann es aber auch sein, dass er zwischen den Steinen oder in höheren Gebirgslagen einfach nur mal zum Vorschein kommt, um mit einer fast stiellosen Blume die Sonne zu spiegeln. Selbst die Formen der Blätter sind je nach Standort sehr unterschiedlich, obwohl es sich um ein und dieselbe Art handelt, lediglich die Gegebenheiten und die Voraussetzungen bringen diese verschiedenen Formen hervor. Der leicht bittere Geschmack vom Löwenzahn hat eine anregende Wirkung auf den gesamten Verdauungsapparat. Dieses vitalstoffreiche Kraut hat eine äusserst positive Wirkung auf Leber, Galle, Milz und Bauchspeicheldrüse, sowie auch auf Nieren und Blase.

Entgegen der oft irrtümlichen Meinung, ist die ganze Pflanze ungiftig und essbar. Der milchige Saft der Stängel hat eine reinigende Wirkung auf die Blase, kann allerdings eine leicht lähmende Wirkung auf den Blasenschliessmuskel ausüben. Daher findet man in vielen Dialekten auch Bezeichnungen, die mit Bettnässen in Zusammenhang gebracht werden. Dafür muss jedoch eine beträchtliche Menge dieses Saftes eingenommen werden. Löwenzahn hat, wie alle anderen chlorophyllhaltigen Gewächse eine blutreinigende und gleichzeitig eine blutbildende Wirkung.

Die Blüten des Löwenzahns enthalten eine enorm konzentrierte Sonnenenergie, was gerade im Frühling den Sonnenmangel des Winters wieder hilfreich wettmachen kann. Im Volksmund sagt man den Löwenzahnblüten auch eine antidepressive Wirkung nach. Diese Blüten haben nicht nur dekorativ einiges zu bieten, sondern sind wirklich essbar und werden im Ernährungswert ganz hohen Ansprüchen gerecht. Die Löwenzahnblüten haben einen interessanten Geschmack, da sie sehr nektarreich sind.

Für mich persönlich ist Löwenzahn sowieso eine ganz faszinierende Pflanze, die ich äusserst gerne in meinen Speiseplan einbaue. Eine Reinigungskur für 2 oder 3 Tage mit Löwenzahn kann Wunder wirken. Ganz einfach herzustellen ist eine Suppe aus den Blättern, Stielen und Blüten (s. nachfolgendes Rezept). Eine solche Suppe bildet dann die Mittag- und Abendmahlzeit, während 3 Tagen. Es kann sein, dass nach einer solchen Suppenmahlzeit der Urin wirklich nach Frühlingsputz riecht.

Auch die Vogelmiere ist ein ganz tolles Kraut, das einzeln oder auch in Kombination mit Löwenzahn verarbeitet werden kann. Estrella media, wie die Vogelmiere auch heisst, was mittlerer Stern oder Sonne bedeutet, hat eine sehr blutbildende Eigenschaft.

Image
Vogelmiere

Die Seele wird sehr glücklich und dankbar sein, wenn sie nach einer erfolgreichen Frühlingsreinigung wieder einen sauberen, leistungsfähigen und lichtvollen Körper bewohnen darf. 

Trotz allen Schreckensmeldungen, sei es in Politik oder Wirtschaft, usw., habe ich das Gefühl, dass mit dem neuen Jahrtausend auch ein Frühling im menschlichen Bewusstsein angebrochen ist. Ich stelle fest, dass die Zahl der ernährungsbewussten Menschen stetig zunimmt. Immer mehr Menschen leben vegetarisch und auch das Interesse an Rohkost nimmt rasant zu.

Am 31. Mai und 1. Juni 2008 findet eine Ausstellung unter dem Namen „Rohvolution!“ mit vielen Vorträgen zu Rohkost in der Nähe von Düsseldorf statt. Weiter findet am 23. und 24. August ein solcher Anlass in der Stadthalle Speyer in Rhein-Neckar statt. Dies ist ein Event für alle, die sich für rohköstliche Ernährung interessieren. Informationen unter: Nelly Reinle-Carayon & Norbert Wilms, Tel. +49 6232-42670, www.rohvolution.eu.

Überall gibt es Gruppierungen von Menschen, die etwas Positives auf diesem Planeten erwirken wollen. Das Bewusstsein vieler Menschen nimmt dynamisch zu. Zum Beispiel der neu gegründete Verein „Neue Impulse“ der überall in ganz Deutschland und jetzt auch in der Schweiz Neue-Impulse-Stammtische und Gesprächskreise organisiert. Rita und ich hatten die Ehre bei der Gründung mit dabei zu sein. Wir waren von Anfang an begeistert, weil wir sehr hoffnungstragende und hochinteressante Menschen kennen gelernt haben.
Weitere Informationen erhält man unter: Neue Impulse e.V., Alleenstr. 85, 73230 Kirchheim unter Teck, Tel. (07021) 737 939, www.neueimpulse.org

Neue Impulse ist ein Zusammenschluss von Menschen unterschiedlichster Berufe, die ehrenamtlich einen Teil ihrer Zeit dafür einsetzen, um in unserer Gesellschaft etwas zum Besseren zu verändern.

Die Dinge verändern sich so schnell und überall wo sich etwas zum Negativen wandelt, taucht auch wieder ein positives Gegenüber auf. Um ein Beispiel zu nennen: Fast im gleichen Augenblick, wo man angefangen hat, das Salz zu jodieren und fluoridieren, kam auch das Vollsalz aus verschiedenen Ländern Europas und dem Himalaja (Himalaja-Salz) auf den Markt. Es gab eine enorme Aufklärungskampagne über das Salz, wo sich jeder darüber informieren konnte. Es liesse sich eine beliebig lange Liste solcher Beispiele erstellen.

Das was der Frühling dem menschlichen Bewusstsein und geistigen Erwachen jedes Einzelnen abverlangt, ist Unterscheidungsvermögen; jeder kann wählen, in welche Richtung er ziehen will.
Das Leben kennt Lösungen und Wege auch jenseits des menschlichen Vorstellungsvermögens und wartet geduldig darauf, um für dessen Lieferung eingeladen zu werden. Ein jeder mag das nach seiner Resonanz und Weltanschauung tun, sei dies durch ein Gebet oder eine Bestellung beim Universum o.ä. Ehrlich gemeinte Einladungen werden in der Regel befolgt, mit Ausnahme, es würde nicht dem höchsten Wohle dienen.

Es gibt nichts Gutes ausser man tut es. Lasst uns auch in dieser Hinsicht neu und verheissungsvoll durchstarten.

Und zum Schluss noch den aus der Logik der Wissenschaft:
Es konnte wissenschaftlich eindeutig bewiesen werden, dass die Heizungen alleine an der Umweltverschmutzung schuld sind und die grösste Belastung auf die Natur haben, denn immer wenn im Spätherbst die Heizungen eingeschalten werden, verlieren die Bäume die Blätter und wenn sie im Frühling wieder ausgeschalten werden, kommen die Blätter an den Bäumen wieder zum Vorschein.

 


Rezepte

 


Sonnenmilch

½ L    Wasser
7 St   Datteln
5       Löwenzahnblüten
2 EL  Mandelpüree

Alle Zutaten, ausser den gelben Blütenblättern einer Löwenzahnblüte, in den Mixer geben und gut verarbeiten. Die Löwenzahnblütenblätter der zurückbehaltenen Blüte fein schneiden und zur Verzierung über die in Gläsern angerichtete Milch streuen.

 

 


Löwenzahnsuppe

1       mittlerer Büschel Löwenzahn (Blätter mit Blüte)
5 DL  Wasser
1 St  Avocado
1 St  Apfel
1 EL  Kokosöl
NB    Kristallsteinsalz, Edelhefe, Muskat

Die Zutaten ausser dem Apfel im Mixer zu einer Suppe verarbeiten. Dann die Suppe in 4 Teller anrichten und aus dem Apfel feine Streifen schneiden und jedem Teller der Suppe dazugeben.

Tipp: Anstelle des Kokosöls kann auch Hanföl verwendet, oder das Öl ganz weggelassen werden. Um die Suppe etwas cremig zu machen, kann man auch nur eine halbe Avocado verwenden, dafür 1 EL Mandelpüree dazumixen. Dieser Suppe kann auch Vogelmiere beigemixt werden.

Image
Löwenzahn

      


Stachys-Cocktail                                           

1 TA        fein geschnittener Spinat
1 TA        Stachys
1 St         Olive
1 St         Radieschen
1 St         grüne Spargel
1 Scheibe Orange
2 EL         Cocktailsauce

Den fein geschnittenen Spinat in ein Cocktailglas geben. Die Stachys darauf platzieren und mit Cocktailsauce überziehen. Den Cocktail mit den restlichen Zutaten ausgarnieren.

Um den Gang zum Rohkostbuch zu ersparen, hier gleich nochmals das Rezept für die Cocktailsauce:

2 St    Tomaten
1 EL    Mandelpüree
1 DL   Maiskeimöl
1 TL    Honig
NB      Oregano, Majoran, Thymian
1 MS   Cayenne
NB      Kristallsteinsalz, Nährhefe

Die Tomaten im Mixer gut verarbeiten, dann das Mandelpüree dazugeben und nochmals gut verarbeiten. Während laufendem Mixer das Öl dazu giessen, dann die restlichen Zutaten beigeben, nochmals gut durchmixen.

Tipp: Anstelle von Stachys können auch Süsslupinen verwendet werden.

Image
Stachys

 

 


Gefüllte Mangoldblätter

4 St   mittlere Karotten
8 St   Mangoldblätter
4 EL   Kokosraspel
2 TL   Johannesbrotkernmehl
½ TL  Currypulver
NB     Kristallsteinsalz, Edelhefe

Die Karotten im Cutter fein hacken. Mit den Kokosflocken und den Gewürzen, sowie dem Johannesbrotkernmehl verarbeiten, gut durchmischen. Die so entstandene Masse in die Mangoldblätter einwickeln, in den Dehydrator (Trocknungsschrank) oder auf den Dörrex oder in den Backofen bei 50 Grad geben, die Türe einen Spalt geöffnet halten und für ca. 1 Stunde trocknen lassen.
Diese Krautstielwickel können mit verschiedenen Saucen, wie Avocadosauce, Mayonnaise usw., serviert werden.

Tipp: Geben Sie auf einen Teller je einen Löffel zähflüssige Mayonnaise, 1 Löffel Cocktailsauce, 2 Krautstielwickel darauf anrichten und mit etwas Karottenkraut und Oliven ausgarnieren. Das Ganze mit etwas schwarzem Sesam bestreuen und sofort servieren.

Image 
Mangold

 

 

Bananen auf Erdbeermousse

400 g  Erdbeeren
3 EL    Mandelpüree
2 St    Bananen
2 EL    Honig
1 MS   Cayenne
1 LS    Vanille

Die Erdbeeren im Mixer pürieren. Das Mandelpüree dazugeben, dann den Honig und das Vanillepulver. Das Ganze im Mixer laufen lassen, bis die Masse luftig ist. Die Banane schälen und in Scheiben schneiden. Die Masse in 4 Schalen abfüllen und die Bananenscheiben schön aneinandergereiht darauf geben. Über die Bananenscheiben als Garnitur einen feinen Streifen mit Carobpulver ziehen.

Tipp: Das Mandelpüree kann auch durch Cashewkerne ersetzt werden.

*****************************
 

spacer

 
Powered by Mambo
spacer