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Ethik im Handel Drucken E-Mail

Wie viel Ethik und wie viel List und Lüge schwingt heutzutage im Handel mit? Ist die Moral im Handel  mit alternativen Produkten besser als die bei konventionellen?

Wie die meisten von uns wissen, ist gesund sein schon etwas Fantastisches. Ich staune oft, was Menschen nicht alles kaufen, um ihre Gesundheit wieder zu erlangen, vor allem dann, wenn sie sie einmal verloren haben. Man könnte oftmals meinen: Gesundheit um jeden Preis, solange ich an mir nichts verändern muss. Dies wissen sowohl Medizin, Industrie, Politik, Dienstleistungsanbieter (ich denke hier auch an Wellness, usw.)und nutzen dies mehrheitlich schamlos aus. Die Nahrungsindustrie bedient sich immer mehr damit, Dinge zu verkaufen, die unter dem Deckmantel Gesundheit laufen, jedoch bei näherer Betrachtung weit davon entfernt sind. Die Nahrungsergänzungsmittelindustrie boomt und es scheint oft so, dass einige der Verkäufer von Nahrungsergänzungsmitteln, natürlichen Heilmitteln, Pflanzenpräparaten bis hin zu getrockneten Gemüsesäften in Pillenform, oftmals die gleichen Überredungskünste anwenden, wie Pharma- und Autoindustrie. Da werden zum Teil Präparate mit weiss ich was für geladenen Energien angepriesen, begleitet mit wissenschaftlichen Studien, sowie mit Erfolg versprechenden Angaben und es werden  Erfahrungsberichte vorgelegt - die zwar für den normalen Bürger nicht überprüfbar sind - dass man meinen könnte, man sei eben an das allein selig machende Allerweltsmittel heran gelaufen. Wenn man es dann selber anwendet, sucht man leider oft vergebens nach durchschlagenden Erfahrungen und Erfolgen, die man mit diesen Mitteln, Geräten, oder was es auch immer ist, zu machen hoffte. Es wird hier unheimlich schwierig für den Laien, ja selbst den geübten Fachmann, das richtige herauszufinden, ohne für eine positive Erfahrung vorher zehn Leerläufe gemacht zu haben. Manchmal scheint die ganze Sache wirklich einer Lotterie zu gleichen, die einem eine gähnende Leere ins Portemonnaie zaubern kann.

Meine letzte grosse Erfahrung in dieser Hinsicht, die leider nicht sehr erfreulich war, war folgende Bescherung: Ich wurde eingeladen für einen Vortrag. Da wurde erklärt, dass man eben entdeckt hätte, dass in einer Frucht unheimlich viel Heilkraft stecke und dass man die nun den Menschen zugänglich machen wolle. Die Geschichte, wie der Entdecker zu dieser Frucht kam, die grossartige Einstellung und die schier selbstlosen Bemühungen, dieses Heil bringende Getränk für die Menschen zugänglich zu machen, hätte einen vor Rührung beinahe in Tränen ausbrechen lassen können. Natürlich wurde nicht vergessen, dass man mit diesem Getränk und dessen Verkauf in kürzester Zeit sehr reich werden könne. Nebst tollen Ideologien, grossartigen Philosophien, grenzenlosem Wohlwollen, raffinierten Businessmethoden, hatte man die Lösung, nun endlich allen Menschen gerecht zu werden. Ja selbst jene die Cocacola und Bier trinken, würden nun ganz einfach auf dieses Getränk umsteigen. In der amerikanischen Schlauheit hatte man selbstverständlich Menschen vorzuweisen, die sich herausgeputzt, in oberschickem Ambiente das Unternehmen lobten. Man stellte Menschen vor, welche sich nun selber durch den Verkauf dieses Produktes zu den Neureichen zählen dürfen und das Sinnbild eines erfolgreichen Lebens darstellen.

Ich selber hatte gerade den Schwachpunkt, dass ich für ein Vorhaben Geld benötigte und so liess ich mich von diesem Flash blenden und sprang auf den vermeintlichen Schnellzug ins Glück auf. Meine Frage an mich lautete: Mensch gibt es denn etwas Gesünderes und Vollkommeneres, um einfach genügend Geld zu erhalten, so dass man unbeschwert seinen Ideologien im Leben den nötigen Platz einräumen könnte. So liess ich mich inspirieren und stürzte mich voll motiviert ins Abenteuer - was dann leider für mich zu einem ziemlich teuren Lerndurchgang wurde. Leider beging ich den Fehler, das Kleingedruckte auf der Flasche zu übersehen. Mit der „Lupe“ fand ich dann heraus, dass die ganze teure Mixtur aus lauter Konzentraten bestand und von der vermeintlichen erzgesunden Frucht nur sehr wenig vorhanden war. Bei weiteren Recherchen zeigte sich, dass die Firma, die für das Produkt die Pasteurisierung vornahm, mit sehr zweifelhaften Methoden arbeitet. Diese Firma rühmt sich selbst, weil sie solche Kurzerhitzungen bei sehr vielen konventionellen Getränken vornimmt. Sie sei in der Lage, mit Hilfe von Radiowellen, sprich Mikrowellen, unglaubliche Mengen in extrem kurzer Zeit in der Verpackung zu pasteurisieren. Es wäre schon naiv, anzunehmen, dass genau diese Firma, bei genau diesem „gesunden“ Getränk, nicht auch ebenfalls mit Mikrowellen arbeiten würde. Nach solchen Erfahrungen finde ich vollstes Verständnis für die Menschen, die als Konsumenten auch den wirklich guten Sachen sehr skeptisch gegenüber stehen.
 
Darauf habe ich mich entschlossen, mich weder auf irgendwelche wissenschaftliche Studien, noch technische Intelligenzen oder sonstiges Blabla zu verlassen, sondern dass für mich meine eigenen Erfahrungen und Logiken zählen, bevor ich ein Produkt weiter empfehle. Ich stelle mich nur noch auf Dinge ab, die ich selber nachvollziehen kann und die für mich erfahrbar sind. Vorläufig werde ich mich nicht mehr als Verkäufer von irgendwelchen Produkten betätigen, ausser ich kenne sie so gut, wie zum Beispiel unser Mandelpüree.

Um die vielen Fragen gleich vorweg zu beantworten, das Foto von der Mandelpüreedose auf Seite 34, bei den Rezepten in der letzten Ausgabe von WA im Heft 52, ist nicht unser eigenes Mandelpüree. Meine Anforderungen an ein so wichtiges Produkt, die erfüllt sein müssen, sind zumindest Bioqualität, Rohkostqualität und aus ökologischer Sicht vorzugsweise europäische Mandeln. Mein Grundgedanke, unser neues Mandelpüree auf den Markt zu bringen, war nicht vorwiegend Handel zu betreiben, sondern geht hauptsächlich um das Wohl von Mensch und Tier. Meine Idee ist es, dass wenn ich schon heftige Kritik an Milch und Eierproduktion übe, will ich auch Lösungen bringen.
 

Da es mir klar ist, dass es für viele Menschen, gerade wenn sie in Not geraten, äusserst schwierig sein kann, für sich das Richtige zu finden, stehe ich viel lieber den Mitmenschen beratend zur Seite, für Dinge bei denen ich bereits Erfahrung habe. Obwohl ich ein gewisses Verständnis für die Verkäufer aufbringe, wenn durch die Vielfalt der Angebote und die Skepsis der Käufer - und nachdem für viele Menschen Geld eher zur Mangelware gehört - mit Argumenten masslos übertrieben wird, um überhaupt ihre Produkte an den Mann respektive die Frau zu bringen, finde ich es trotzdem unethisch. Wenn, wie in vielen Fällen nur 10 Prozent von dem Versprochenen stimmt und man vom Preis und dem Aufwand her schon fast davon ausgehen müsste, ein Produkt der Superlative in der Hand zu haben, so finde ich eine solche Handelsmentalität verwerflich. Diese Handelsmentalität habe ich schon zu oft auch bei Network Marketing angetroffen. Auch hier ist von jedem von uns ein gesundes Unterscheidungsvermögen gefordert.

Ich habe keine Lust, mich selbst in dieser Position als Verkäufer zu finden. Wenn ich jemandem etwas empfehle, dann möchte ich das frei von jeglichem Zwang und vor allem unvoreingenommen tun können.

Gerne beantworte ich in diesem Zusammenhang noch eine Frage, die mir sehr oft gestellt wird, nämlich diejenige über Wasseraufbereitungsgeräte.

Dass Wasser, eine absolut wichtige Ressource für uns Menschen darstellt, ist sicherlich zweifelsfrei.
Dass sauberes tadelloses Trinkwasser für Mensch und Tier, ja sogar für Pflanzen, von eminenter Wichtigkeit ist, ist ebenfalls unbestritten.
Dass durch die Unsorgfältigkeit der Menschen an vielen Orten das Wasser nicht mehr so zu finden ist, wie es sein sollte, oder könnte, wissen auch die meisten von uns.
Eine gute Voraussetzung also, dass sich Anbieter von Wasseraufbereitungsgeräten, vom Vitalisierungsstab bis zum Osmosegerät, ein sicheres Geschäft kalkulieren.

Ein herzliches Willkommen an alle, die Lösungen bringen. Leider gibt es auch unter diesen Wohltätern ein paar schwarze Schafe und Erkenntnisse, die längst überholt sind. Durch meine Tätigkeit hatte ich die Möglichkeit, einige dieser Geräte kennen zu lernen. Ich verlasse mich dabei weniger auf technische Daten, oder auf wissenschaftliche Messungen, die ich nicht nachvollziehen oder überprüfen kann, sondern vielmehr auf meine eigenen Wahrnehmungen und den logischen Menschenverstand. Es gilt für mich folgende Fragen zu beantworten:
Wie fühlt es sich an, wenn ich es im Mund habe? Wie schmeckt das Wasser? Wie ist der Geruch? Wie fühle ich mich, nachdem ich es getrunken habe? Wie reagieren die Tiere auf dieses Wasser? Und vor allem, wie reagieren die Pflanzen darauf?

Ich kann nicht sagen was generell das beste Wasseraufbereitungsgerät ist, aber ich kann verraten, welches Gerät mir bis jetzt am meisten zugesagt hat.

Zurzeit verwende ich ein Verwirblungsgerät der Fa. G´s Secret®. Dies ist ein Gerät, welches das Wasser gleichzeitig zweifach verwirbelt. Es wurde auf den Grundkenntnissen von Viktor Schauberger ausgereift und entwickelt. Schauberger war kein Freund von grossen Formeln und Theorien, sondern er war ein ausgezeichneter Beobachter und hatte auf seine grossartige Weise kombiniert.

Bei diesem Gerät gibt man 2,25 Liter Wasser, welches vorher durch einen Blockfilter aus Aktivkohle gelaufen ist, in den Verwirblungsbehälter. Dieser Verwirblungsbehälter ist unten bauchig und oben tailliert. Die Verwirblung wird durch einen eingebauten Elektromotor betrieben. Für mich ist es einfach, zu verstehen, dass sich der Wirbel im bauchigen Teil etwas verlangsamt um dann darüber im taillierten Teil beschleunigt zu werden und im obersten Teil, der ja wieder weiter ist, sich wiederum verlangsamt. Oben am Deckel befinden sich Umlenkschaufeln, die das Wasser innerhalb des äusseren Wirbels in der gegenseitigen Drehung nach unten lenken, um dann aussen wieder anzusteigen. Dieser Prozess geht drei Minuten. Nach drei Minuten ist das Wasser durch das Vakuum, welches im Wirbel entstanden ist, völlig entkomprimiert. Das Wasser hat dann eine Feinheit, dass es die Durchlassschranken der Zellmembranen des lebendigen Organismus in Mensch, Tier und Pflanze, problemlos passieren kann. Wir haben festgestellt, dass Tiere dieses so behandelte Wasser vorziehen und dass auch wir selber mehr davon trinken. Auffallend ist auch, dass Keimlinge eine kürzere Einweichzeit und ebenfalls eine markant kürzere Keimzeit benötigen.
Wenn ich für Seminare Keimlinge mache, muss ich dies einberechnen. Verwende ich das behandelte Wasser und berechne die gleiche Zeit, wie bei unbehandeltem, sind die Keimlinge dann wenn sie gebraucht werden, bereits zu lang. Geben wir dieses Wasser durstigen Pflanzen, erholen sie sich sichtlich schneller, als bei nicht behandeltem Wasser. Zum Trinken ist das Wasser weich und bekömmlich und im Geschmack sehr angenehm. Wir haben an Seminaren festgestellt, dass die Teilnehmer mengenmässig mehr Shakes trinken, wenn sie mit behandeltem Wasser gemacht werden, als wenn wir unbehandeltes verwenden. Schon alleine die Idee, von einem Doppelwirbel in diesem wunderschön geformten Gefäss, ist für mich mehr als faszinierend. Für mich und meine Bedürfnisse, ist es eine der schlauesten Arten, Wasser aufzubereiten. Für weitere Informationen zu diesem Gerät siehe unten:*

Viel wichtiger als die Wasseraufbereitung ist für mich, das Bewusstsein zu erstellen, dass man mit den natürlichen Ressourcen respektvoll, verantwortungsvoll, sorgfältig, liebevoll und dankbar umgeht, denn wir bilden mit dem ökologischen System eine Einheit. Ich hoffe, dass wir eines Tages all diese Geräte und Hilfsmittel nicht mehr brauchen, damit wir uns schlaueren Themen zuwenden können. Ich gehe davon aus, dass es uns mit diesem Bewusstsein gelingt, das ökologische Gleichgewicht wieder herzustellen.

 

 


Rezepte

 

Image 

Mandelmilch mexikanischer Art                      

½ lt       Wasser
2 EL      Mandelpüree
1 EL      Kokosöl
1 LS      Vollsalz
1 TL      Edelhefe
1 MS     Chili                                                            

Alle Zutaten im Mixer gut verarbeiten. Das Kokosöl wird vorteilhaft bei laufendem Mixer beigegossen, damit eine schöne Emulsion garantiert ist. Das Getränk schmeckt auch ohne Chili hervorragend.

 


Bouillon mit Wakame und Glasnudeln

4 dl       Wasser
2 EL      Tamari
1 TA     Wakame eingeweicht
¼ St.    Bierrettich
1 EL     Olivenöl
1 MS    Cayenne
NB       Vollsalz
Etwas   Petersilie

Das Wasser mit dem Olivenöl, Tamari, Cayenne und dem Salz mit Hilfe eines Schneebesens oder dem Mixer vermischen. Die eingeweichten Wakame fein schneiden und der Suppe beigeben. Den Bierrettich schälen und in ganz feine Streifen schneiden. Dies geht am besten mit der Rokoreibe von Börner oder der Legumette. Diese Streifen, die aussehen wie Glasnudeln in angemessener Länge ebenfalls der Suppe beifügen. Die Suppe mit der gehackten Petersilie bestreuen.

 


Rotkraut nach Schweizer Art

½              eines mittleren Rotkrautkopfes
1               Apfel
3 EL           Olivenöl
3  Tropfen  Schwarzkümmelöl
1 EL           Edelhefe
1 LS           Zimt
1 LS           Anis oder Sternanis
1 Prise       Vollsalz / Kristallsteinsalz
NB             2-3 Spritzer Tamari (Soyasauce)


Das Rotkraut und den Äpfeln durch die Röstiraffel reiben, oder mit dem Cutter mittelfein hacken. Mit den restlichen Zutaten würzen und mischen. Sauber anrichten und schön dekorieren z. B. mit Maccadamianüssen oder mit halbierten Mandeln (Schnittfläche nach oben) oder auch einfach mit Apfelschnitzen, die in Zitronenwasser getaucht wurden, damit sie nicht braun werden.

 


Pastinaken Mandarin

1 St.       Pastinake mittlerer Grösse
2 St.       Mandarinen
½ TA      Wasser
4 EL       Olivenöl oder Sonnenblumenöl
1 TL       Reformsenf
1 TL       Curry
1 EL       Edelhefe
NB         etwas frischer Ingwer fein geraffelt
NB         Vollsalz / Kristallsteinsalz

Die Pastinake schälen und durch die Rohkostraffel treiben. Die Mandarinen schälen, in kleine Würfel schneiden und den Pastinaken beigeben. Mit den übrigen Zutaten mit Hilfe eines Schneebesens oder im Mixer eine Sauce herstellen. Die Sauce dann behutsam unter die Pastinaken mit den Mandarinen ziehen.
Ein feines Gericht ergibt sich auch, wenn eine etwas kleinere Pastinake verwendet wird und dafür noch ¼ Chinakohl dazu geschnitten wird. Dies verleiht dem Gericht etwas Leichtigkeit.

An Stelle von Ingwer schmeckt auch Meerrettich exzellent.

 


Herbstlicher Birnentraum

5 St.        Birnen, reife
3 dl         Wasser
1 St.        Banane
1 EL        Honig
2 EL        Mandelpüree
1 EL        Kürbiskerne
2 EL        Gojibeeren
1 MS       Safran

Wasser, Honig, Safran und Mandelpüree im Mixer zu einer Sauce verarbeiten und in eine Schüssel geben. Die Birnen würfeln oder in Stäbchen schneiden. Die Bananen in Scheiben schneiden. Dann die Früchte sofort in die Sauce geben, damit sie schön hell in der Farbe bleiben. Die Kürbiskerne und die Goji beifügen und servieren.

Tipp: An stelle von Gojibeeren können auch Maulbeeren, Rosinen, getrocknete Kirschen oder Berberitzen verwendet werden.

 

*Infos über Wasseraufbereitungsanlage

G´s Secret® Royal GmbH
Rinderplätzstrasse 20
CH 8846 Willerzell a. Sihlsee

hotline:            +49 (0) 38 65 / 84 49 01 0
fax:                 +49 (0) 38 65 / 84 49 01 9

email:              support@gs-secret.de 

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