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Urs Hochstrasser
Gesundheitsberater

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Wenn gesund sein eine Entscheidung wäre... Drucken E-Mail

Ist Krankheit ein nicht kontrollierbares Unglück? Ist Gesundheit wirklich ein Gewinn? Wen wollen wir für die Krankheiten verantwortlich machen? Wem nützt es denn, wenn man gesund ist?

Suchen solche und ähnliche Fragen nicht auch bei Ihnen brennend nach Antworten?
Mich beschäftigen sie auf jeden Fall immer wieder. Wenn man die Frage lange genug arbeiten lässt, findet sie garantiert die Antwort darauf.

Sobald wir davon ausgehen, dass Gesundheit die natürliche Konsequenz des Lebens ist, dann dürfte Krankheit kein unkontrolliertes Unglück sein. Zuerst müssen wir aber die Fragen beantworten: Was gewinne ich denn, wenn ich gesund bin? und für wen möchte ich gesund sein? Gesund sein ist bestimmt ein hohes Ziel, das viele Menschen anstreben. Man könnte sogar meinen, es sei das höchste Ziel der Menschheit, vor allem dann, wenn man sich vor Augen führt, wie viel Geld die Menschen für ihre Krankheitsbekämpfung, resp. das Wiedererlangen der Gesundheit ausgeben. Sogar der Staat mischt sich da ein, indem er vorgibt, sich für die Gesundheit der Menschen zu engagieren, Krankheiten zu bekämpfen und investiert Unmengen von Geld, um all den kranken Menschen gerecht zu werden. Es werden Krankenhäuser gebaut und Institutionen ins Leben gerufen, um Menschen ihr Leben mit ihrer Krankheit erträglicher zu machen. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man jedoch, dass es nur ein weg von der Krankheit und vor allem vom Schmerz ist, aber kein wirkliches hin zu der absoluten Gesundheit.  Man stelle sich doch mal die Frage, was geschehen würde, wenn in den nächsten zwei Stunden alle Menschen vollkommen gesund wären. d.h. es gäbe keinen einzigen kranken Menschen mehr. Die absolute Gesundheit wäre so hergestellt, dass es weder Krebskranke, noch Herzkranke, noch Rheumapatienten, oder Diabetiker, ja nicht einmal Karies oder Haarausfall gäbe.
Wie viele Menschen müssten sich dann ein neues Ziel suchen? Und was wäre dann das Ziel?
Ich habe oft meine Patienten in meiner Praxis gefragt: „Wenn Sie innerhalb der nächsten 5 Minuten von Ihrem Leiden befreit währen und sich einer totalen Gesundheit erfreuen könnten, was würden Sie damit anfangen?“ In den meisten Fällen entstand da bei meinem Gegenüber eine grosse Ratlosigkeit.
Es macht keinen grossen Sinn etwas zu haben, ohne zu wissen, wofür man es verwenden will. Der Gewinn wird somit nicht erfassbar. Wenn der Gewinn nicht ergründbar ist, fehlt die Inspiration. Wie soll man von jemandem erwarten, dass er etwas für seine Gesundheit tut, oder gar dafür etwas Selbstdisziplin aufbringt, ohne dazu inspiriert zu sein. Erkennen wir die Schleife die sich hier zieht?

In der Naturheilkunde weiss man genau, dass Krankheit kein unkontrollierbares Unglück ist, ebenso wenig ist es eine schwache Natur, oder ein lausiges Immunsystem des Menschen, sondern es ist die Konsequenz der gemachten Fehler.
In speziellen Fällen mag es sein, dass ein einzelner die Konsequenz kausaler menschlicher Fehler trägt, aus welchen Gründen auch immer, es ist trotzdem eine Konsequenz von Fehlern.
 
Eigentlich müsste die Menschheit längst wissen, was diese Fehler sind. Es steht alles schon geschrieben. Jeder der sich ernsthaft für die Gesundheit interessiert, findet Zugang zu den Informationen, sei es in Büchern oder Internet, worin geschildert ist, wie man gesund wird, oder in Seminaren, wo man es lernen kann. Schon Bircher-Benner schrieb Bücher über natürliche Gesundheit. In einem seiner Bücher verfasste er 10 Gesetzmässigkeiten für eine natürliche Gesundheit, die er klar und verständlich erläuterte. Selbst auf den Zigarettenpaketen steht geschrieben: „Rauchen ist tödlich!“ Die meisten Menschen wissen, dass ein hoher Zuckerkonsum, ein Alkoholkonsum, viel - oder überhaupt - Fleisch, erhitzte Fette, usw. für die Gesundheit schädlich sind. Jeder weiss, dass Schlafentzug, Bewegungsmangel, Stress, negative Gedanken der Gesundheit schaden. Aber was um alles in der Welt hindert denn die Menschen ihr Verhalten zu verändern? Kein Mensch verändert sein Verhalten oder seine Gewohnheiten, wenn er darin keinen Gewinn sieht. Dem Raucher, z. B. ist der Gewinn, den ihm sein Rauschzustand durch das Nikotin verschafft, präsenter als die Beeinträchtigung seiner Gesundheit durch sein Verhalten. Dem Alkoholkonsumenten beispielsweise ist die betäubende Wirkung des Alkohols auch näher, als die verheerenden Folgen seiner Gewohnheit. Und wenn er keinen Gewinn in seiner Gesundheit sieht, dann wird er sein Verhalten erst recht nicht verändern.
 
Hinter der Krankheit, wenn sie denn mal da ist, lässt es sich auch sehr schön verstecken. Eine Krankheit kann nämlich den Menschen von seinem Sklaventum, der täglichen Arbeit erlösen, oder zeitweilig entheben. Dies gilt vor allem für jene Menschen, die eine Arbeit tun, welche sie gar nicht tun würden, wenn sie kein Geld verdienen müssten. Für sie ist Krankheit ein Gewinn. Durch Krankheit kann man sich beispielsweise sehr gut Aufmerksamkeit beschaffen, oder es kann subtil Macht ausgeübt werden - meist ohne aufzufliegen. Es gäbe da  gewiss noch viele Modelle. Diese Menschen geben einem unbewusst zu verstehen: Bitte hilf mir, tu was für mich, aber mach mich ja nicht gesund.

Gesund sein heisst auch Verantwortung übernehmen. Verantwortung für sich selbst, für sein Denken und für sein Handeln. Für jemanden der nicht weiss, wer er in Wirklichkeit ist, kann das Übernehmen der Verantwortung für sein Leben, eventuell ziemlich bedrohlich werden.
Lieber Mitmensch, haben Sie sich schon folgende persönliche Fragen beantwortet?
 
• Wer bin ich denn wirklich?
• Wen meine ich, wenn ich mit dem Finger auf meine Brust zeige und sage: “Ich“?
• Wer wohnt in meinem Körper?

Diese Fragen kann ich nicht für Sie beantworten, die kann ich nur für mich selbst beantworten. Für mich waren dies einige der zentralsten Fragen in meinem Leben. Gerne verrate ich, welche Antwort ich für mich soweit gefunden habe.
Ich bin ein spirituelles, sprich geistiges Wesen, das eine menschliche Erfahrung macht. Das heisst, ich bin Form gewordener Geist. Profan gesagt, der Geist des Allerhöchsten hat sich individualisiert, dadurch entstand auch mein individueller Geist. Dieser individuelle Geist hat sich personifiziert. Er ist also zu meiner Seele geworden, welche sich wiederum in der Materie manifestiert hat. Meine Seele kann sich durch die Verkörperung materialisieren. Somit hat der grosse Geist einen Körper angenommen, in welchem er als das „Ich“ wohnt. Diese Überlegung führt mich zur Erkenntnis, dass der vollkommene Geist auch durch mich, das heisst durch meine Erscheinung seine individuellen Erfahrungen macht. Somit weiss er nicht nur von sich selbst, sondern so er erfährt er sich selbst. Zwischen wissen und erfahren besteht ein riesiger Unterschied. Jede Erfahrung die ich mache, mache ich demnach letztendlich für den vollkommenen Geist, genau genommen, für alles was es gibt. Nun, diesem grossen Geist könnte man Gott sagen, man könnte Manitu sagen, oder was immer jemandem behagt.

In diesem Geschehen ist mir die Freiheit gegeben, mich immer neu zu definieren. Das heisst, ich kann bestimmen, wer ich sein möchte in Bezug auf eine Sache, auf eine Situation, auf eine Aufgabe, oder in Bezug zu andern Menschen. Ja selbst wer ich sein möchte Tieren oder meiner Umwelt gegenüber. Dies bestimmt dann, wie ich ihnen begegne.
Wenn ich entschieden habe, dass ich das Allerhöchste verkörpere, dann gibt es für mich kein Geplänkel mehr, denn dann habe ich ein ehrwürdiges Ziel und für dieses Ziel lohnt es sich, gesund und leistungsfähig zu sein. Wenn ich meine Erscheinung dem vollkommenen Geist anvertraue, ist das für mich die beste Versicherung, dass ich richtig geführt werde. Indem ich damit aufhöre, meine Erscheinung vom Grossen Geist zu trennen und beginne, sie als seine Manifestation zu akzeptieren, wird es mir möglich, die Verantwortung für meine Gesundheit selbst zu übernehmen. Meines Erachtens ist Gesundheit nicht nur wünschenswert, sondern eine Bedingung oder gar Voraussetzung, dass sich das Allerhöchste in seiner Vollkommenheit durch mich manifestieren kann.

Ich bin der Meinung, man sollte dem Körper all das geben was er braucht, um gesund zu sein, denn er ist das Gefährt der Seele, es ist jedoch ratsam, dem Körper nicht das Kommando zu überlassen.
Aus meiner eigenen Erfahrung weiss ich, dass man dem Körper in vielen Fällen, Kraft seines Geistes, befehlen kann, gesund zu sein. Wenn die Befehlskraft stark genug ist, hat der Körper zu gehorchen.

Damit wir aber erfahren können, wer wir sind, gibt es die Polarität. Dazu existiert Plus und Minus. Somit hat alles ein Gegenteil. Das Gegenteil von Gross ist demnach Klein, ohne Klein gäbe es somit auch kein Gross, usw. Gesundheit könnte nicht erkannt werden, wenn es keine Krankheit gäbe. Somit hat Krankheit zwar auch ihren Sinn, aber es ist nicht die einzige Erfahrung, die es zu machen gilt. Für mich ist Gesundheit gewissermassen eine Entscheidung. Wenn man sich entschieden hat, für das Allerhöchste, das sich durch einen manifestieren will, gesund zu sein, dann bedeutet dies, dass man es auch mit aller Entschlossenheit tut. Bei den meisten Menschen fehlt leider vorwiegend die Entschlossenheit. Ich weiss, dass dies zwar ein hoch gestecktes Ziel ist, aber ich sehe nicht ein, warum man sich für weniger als das Allerhöchste entscheiden soll. Wenn man die Welt anschaut, fällt auf, dass die Menschheit jetzt lange genug demonstriert hat, wer sie nicht ist, es wäre jetzt an der Zeit, zu beweisen, wer sie ist. Die Welt schreit förmlich danach.

Lass uns alles dafür tun, dass wir gesund sind, damit wir die wirklichen Ziele ins Auge fassen können. Es lebt sich als göttlicher Mensch bestimmt besser, wie als  armselige Kreatur, die nicht einmal weiss, wer sie ist, oder gar glaubt, sie sei ein Unfall. Lass uns das Haupt erheben und unsere grossen Ziele verfolgen.

 

 

 


Rezepte

 

Tropicana Shake

4 dl  Wasser
2-3 EL  Mandelpurée
4 St  Datteln, eingeweicht
2 EL  Kokosöl*

Wasser, Mandelpurée und Datteln mit Einweichwasser in Mixer geben und gut verarbeiten. Dann das Kokosöl während dem laufenden Mixer dazu giessen.
Anstelle von Datteln, kann man auch Banane dazu geben.

*Das Kokosöl sollte eine Temperatur von ca. 30 Grad haben, damit es schön emulgiert.

 


Pastinakensuppe

½ lt  Wasser
1 St  mittlere Pastinake
½ St  Apfel
1 EL  Mandelpurée
2 EL  Mohnöl
1 LS  Curry
1 TL  Nährhefe
NB  Kristallsalz

Die Pastinake zerkleinern und mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben und gut verarbeiten. Das Mohnöl am Schluss in den Laufenden Mixer geben.

Anmerkung: Die Pastinake ist ein Gemüse, das sehr reichhaltig an Mineralien und Vitaminen ist. Sie ist daher im Winter bis in den Frühling sehr interessant mit einem hohen Nährwert.

 


Cashew – Marronen – Creme

1 TA  Cashew-Kerne
3 TL  Maronenpulver**
1 TA  Wasser
NB  Kristallsalz
1 LS  Curry
1 EL  Edelhefe


Die Cashew im Wasser für ca. 7 Std. einweichen. Die eingeweichten Cashew dann mitsamt dem Einweichwasser in den Mixer geben und kurz pürieren. Dann die übrigen Zutaten beigeben und nochmals mixen. Je besser diese Masse gemixt wird, desto cremiger wird sie dann. Je weniger Wasser gebraucht wird, desto fester wird die Masse.

Diese Masse eignet sich hervorragend zu Steckrüben, z. B. in Spaghetti geschnitten. Zu fein geriebenem Weisskraut passt es als Sauce ausgezeichnet. Es ist auch ein exzellenter Dipp.

** Edelkastanien-Pulver in Rohkostqualität erhältlich bei:
Ursula Schaller, 97855 Triefenstein-Homburg, Tel. 09395 8578,  Fax: 87 86 35  info@naturgaben.de   www.naturgaben.de

 


Sellerie und Karotten an Coconaise

1 St  Sellerie
2 St  Karotten mittlere Grösse
1 TA  Sauce Coconaise
5 St  Schwarze Oliven
4 St  Mandarinenschnitze
1  Sträusschen Petersilie

Das Gemüse in feine Streifen oder Spaghetti schneiden oder fein raffeln. Die Coconaise dazugeben und gut durchmischen. Mit Oliven, Mandarinenschnitzen und der Petersilie garnieren.

 


Sauce Coconaise
ergibt ca. 6 dl

2 St  Mandarinen*
2 EL  Mandelpüree
2 dl  Wasser
2 dl  Maiskeimöl
3 EL  Kokosöl**
1 TL  Edelhefe
NB  Kristallsalz

Die Mandarinen auspressen und in den Mixbecher geben. Ca ¼ des Wassers dazu giessen. Dann das Mandelpüree beigeben und gut durchmixen. Während laufendem Mixer das Öl und das restliche Wasser abwechslungsweise, sorgfältig dazu giessen. Am Schluss das Kokosöl beigeben. Die Sauce mit dem Salz und der Hefe würzen.

*Falls die Mandarinen wenig Saft enthalten kann auch eine dritte dazugenommen werden. Wenn die Mandarinen etwas säuerlich sind eignen sie sich besonders gut.  An Stelle von Mandarinen kann auch ½ Orange und ½ Zitrone verwendet werden.
 
**Zu bemerken ist, dass das Kokosöl einen hohen Schmelzpunkt hat, der etwa bei 25 °C liegt. Das Öl geht auch in Form von Fett. Dabei ist zu achten, dass das Kokosöl auf keine Art und Weise mit Hitze behandelt wurde, also auch nicht mit Dampf. Nur das reine kaltgepresste Kokosöl hat den hervorragenden Kokosgeruch.

 

 

 

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Mandarinenkuchen

1 TA  Datteln getrocknet
1 TA  Feigen getrocknet
1 TA  Haselnuss gemahlen
1 TA  Mandeln gemahlen
3 St  Mandarinen
1 St  Banane

Datteln und Feigen durch den Wolf passieren. Diese Masse dann zusammen mit den gemahlenen Nüssen gut durchkneten. Teig zu beliebiger Form auswallen, z.B. rund oder in Herzform. Anrichteplatte mit Kokosflocken bestreuen und ausgerollten Teig darauf geben. Mit Mandarinenschnitzen und Bananenrädchen belegen und mit Mandel-Buttercrème garnieren.

 


Mandel-Buttercrème

½ St  Orange
½ St  Zitrone
1 EL  Mandelpuree
2 dl  Maiskeimöl (oder: Distelöl, Traubenkernöl)
1,5-2 dl Wasser

Orange und Zitrone auspressen. Saft und etwas Wasser in Mixerglas geben. Mandelpurée dazu. Bei laufendem Mixer mit dem Öl und abwechslungsweise mit etwas Wasser aufmontieren bis Masse fest und cremig ist. Eignet sich zum Garnieren mit Spritzsack.

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