spacer
spacer search

Urs Hochstrasser
Gesundheitsberater

Search
spacer
Neuigkeiten

besuchen Sie uns an der
Rohvolution in Speyer
25. und 26. September 2010

Gesundes Leben leicht gemacht
Home
Seminare & Events
Agenda
Bücher & DVDs
Interessante Themen
Erfahrungsberichte
Presseberichte
Schweizer Lexikon
Rezepte
Links
Bilder
Suchen
Gästebuch
Kontakt
Wir über uns
 
Home arrow Newsletter/Interessante Themen arrow Synchronizitäten oder Zufälle

Synchronizitäten oder Zufälle Drucken E-Mail
Gibt es eine übergeordnete Macht, die Zufälle herstellt, oder sind Zufälle einfach planlos eintreffende Ereignisse? Können Synchronizitäten bewirkt oder verursacht werden, oder sind dies externe, unbeeinflussbare Begebenheiten, denen der Einzelne machtlos gegenüber steht?

Als Synchronizität bezeichnet man eine äussere Begebenheit, die eintrifft, kurz nachdem man diese in Form von einem Wunsch, Gedanken, Traum, einer Vision oder Vorstellung in seinem Innern wahrgenommen oder kreiert hat. Unter Zufall versteht man ein  Ereignis mit einem Ausgang, ohne erklärbaren kausalen Zusammenhang.

Obwohl die Wissenschaft, vor allem in der Quantentheorie bereits an einem Punkt angelangt ist, wo sie sagt, dass alle Wirkung eine Ursache hat und jedes Atom und jedes Quant einer geistigen Anordnung gehorchen muss, gibt es Menschen, die behaupten, dass man auf Synchronizitäten und Gegebenheiten keinen Einfluss hat. Andere Menschen glauben, dass man auf äussere Begebenheiten nur bedingt Einfluss nehmen kann. Wiederum andere Menschen sind der Ansicht, dass das ganze Leben jeweils vorprogrammiert ist und der Einzelne dazu nichts mehr beizufügen hat. Auch existiert die Ansicht, dass Begebenheiten x-beliebig einfach passieren und alles was man dazu tun kann, ist, irgendwie darauf zu reagieren.
Nach meinem heutigen Stand des Wissens, haben sie auf ihre Art und aus ihrer Sicht alle Recht. Meine Erfahrung zeigt, dass das, wovon man überzeugt ist, in Erfahrung gebracht wird.
Wenn jemand glaubt, dass alles schon vorprogrammiert ist und durch diese Annahme sich dem Einfluss entzieht, so passieren die Dinge, die er anzieht ohne sich dessen bewusst zu sein, was ihm die Erfahrung verleiht, dass die Dinge einfach wie vorbestimmt in seinem Leben ablaufen. Für mich persönlich ist dies allerdings keine aufregende Sichtweise. Obwohl meine Erfahrungen zeigen, dass gewisse Dinge im Leben passieren, von denen man glaubt, sie nicht so erträumt zu haben, kann man meistens hinterher bei genauem Bertachten feststellen, dass man doch gewisse Ursachen gesetzt hat. Dies geschieht sowohl im positiven, wie im negativen Bereich. Nach meinen Erkenntnissen setzt der Mensch auch auf mehreren Ebenen Ursachen, so zum Beispiel auf der Geistigen, auf der Seelischen und auch auf der Physischen. Ich stelle fest, dass in meinem Leben seit einiger Zeit vorwiegend im positiven Bereich Synchronizitäten eintreffen, die mich immer wieder verblüffen.

Ich möchte dies erklären anhand eines jüngst geschehenen Ereignisses. Rita und ich, waren im Gourmet Restaurant La Mano Verde in Berlin für die Haute Cuisine Crue - darauf möchte ich später in diesem Artikel eingehen. Am Montag nach dem Event hatten wir in Wittenberg eine Verabredung. Da es am Sonntagabend spät wurde, übernachten wir auf dem Weg dorthin, gleich ausserhalb Berlins.

Am Montagmorgen haben wir wie üblich die Präsenz der Vollkommenheit in unser Sein und Wirken eingeladen. Vor der Abfahrt mussten wir die Scheiben des Autos vom Eis des gefrorenen Regens befreien, was ziemlich viel Zeit in Anspruch nahm und nicht eingeplant war. Dies brachte uns bereits in zeitlichen Verzug. Als wir endlich losfuhren, kamen wir zu einem Kreisverkehr und waren dabei, uns zu orientieren, wo es jetzt zur Autobahn geht. Dabei fiel mir auf, dass ein Hinweisschild bei der zweiten Ausfahrt zu einem Hotel am See zeigte. Entgegen jeder Vernunft entschied ich, diese Ausfahrt zu nehmen und dieses Hotel aufzusuchen und wollte einfach meine Neugierde befriedigen. Es war mir ein Bedürfnis, zu wissen, wie das Hotel und dessen Umgebung aussehen. Meine Vernunft hatte nur ein Kopfschütteln übrig: Was interessiert denn jetzt ein Hotel, wo man bereits im zeitlichen Hintertreffen ist? Dieser Abstecher nahm etwa 10 Minuten in Anspruch. Als wir uns endlich auf der Autobahn befanden, stieg plötzlich die Temperatur des Motors, zwar nicht gefährlich, aber doch überdurchschnittlich hoch, an. Dies bewegte uns dazu, die Autobahn bei der nächsten Tankstelle zu verlassen um zu überprüfen, was die Ursache sei. Es stellte sich heraus, dass das Kühlwasser etwas knapp war, was bisher bei diesem Auto noch nie vorkam. Nun, dieser Boxenstopp beanspruchte ebenfalls Zeit von etwa zehn Minuten. In unserem Innern waren wir uns jederzeit bewusst, dass alles einen Grund hatte und dass wir sowieso zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein würden.

Als wir uns wieder auf der Autobahn befanden, war ich eben im Begriff, das Gaspedal richtig durch zu drücken, als kurz vor der nächsten lang gezogenen Biegung ein Warnschild der Polizei auftauchte. Es eröffnete sich vor unseren Augen die für uns positive Konsequenz dieser Verzögerung. Gleich hinter dieser Biegung hatte  sich eine halbe Stunde zuvor eine Massenkarambolage ereignet, welche verursacht wurde durch einen kurzen Abschnitt, in welchem die Strasse vereist war. Hätten diese Verzögerungen bei unserer Abfahrt nicht stattgefunden, wären wir mit absoluter Garantie in diese Massenkollision verwickelt geworden. Wir waren uns zwar diesem Unfallgeschehen im Voraus nicht bewusst, haben aber unserer Intuition folge geleistet, was diesen für uns positiven Ausgang bewirkte. Wir haben uns dann bei unserer übergeordneten geistigen Instanz bedankt und gebeten, die Zeit zu dehnen. Wir trafen lediglich um 7 Minuten später als geplant zum Termin ein.

Aufgrund der in letzter Zeit häufigen positiven Ereignisse, wage ich zu behaupten, dass dies mehr als nur unkontrollierte Zufälle sind. Ich bin sogar überzeugt, dass jeder Mensch, der sich einigermassen in seiner Mitte befindet, genügend Gelassenheit an den Tag legt und das nötige Vertrauen in sein Leben investiert, zu jeder Zeit solche Synchronizitäten anordnen kann. Jeder Mensch kennt doch Situationen in seinem Leben, wo er sich sagen musste: Da hatte ich wieder einmal Glück. Wäre das nicht der Fall, hätten wir kaum Überlebenschancen.

Wünschenswerten und hilfreichen Synchronizitäten kann ganz bewusst nachgeholfen werden. Wenn ein Mensch wohlwollend, ehrlich, integer, lebensbejahend und positiv gesinnt ist, mit der Einstellung, dem Wohle aller zu dienen, dann erhalten seine bewussten und unbewussten Gedanken, Vorstellungen, Fantasien und Visionen eine solche Kraft, dass sie den universellen Geist dazu bringen, sich ordnend in seinem Leben zu manifestieren. Das sind die Grundlagen, die die so genannten Wunder bewirken. Das sind die Voraussetzungen, die in der Lage sind, positive Synchronizitäten in die lebendige Wirklichkeit zu manifestieren. Diese Integrität verleiht das Gefühl des absoluten Urvertrauens, was dem einzelnen Individuum eine aussergewöhnliche Kraft verleiht und es befähigt, das Geschick und den Verlauf der Ereignisse zu lenken. Dem kann man auch sagen: Bewusst Synchronizitäten schaffen. Ich habe mal den Spruch kreiert: Wer dem Leben sinnvoll dienlich ist, der wird vom Leben getragen und dem ist das Leben sinnvoll dienlich. Er bestätigt meine Erfahrung.

Es ist eines jeden Menschen Freiheit, worauf er seine Aufmerksamkeit richten möchte. Man kann beispielsweise seine Aufmerksamkeit auf diese Menschen richten, die Krieg führen, Tiere schlachten, Fleisch essen und vieles mehr, man kann sich darüber ärgern, diese Menschen verurteilen und in sich dadurch ein negatives Gefühl entwickeln. Man kann seine Aufmerksamkeit aber auch auf die Menschen richten, welche friedlich leben, Harmonie und Einklang mit sich selbst, mit Mensch, Tier und Umwelt pflegen und dadurch in sich ein freudiges, positives Gefühl entwickeln. Bei welcher Wahl wird man wohl mehr freudvolle Begebenheiten in seine Erfahrung ziehen? Mit welcher der beiden Aufmerksamkeiten wird man wohl mehr freudigen und hoffnungsvollen Menschen begegnen?

Image

Für uns war es jedenfalls eine Freude, all den wunderbaren und hoffnungstragenden Menschen im Restaurant La Mano Verde, sowohl auf Seite der Crew als auch bei den Gästen, begegnet zu sein.
Das La Mano Verde mit seinen klaren Absichten und seiner strikt veganen Ausrichtung kann ich, als Gastronom, in der ethisch obersten Klasse einreihen. Wenn man in dieses Restaurant eintritt, spürt man förmlich den Frieden und die Aufrichtigkeit. Das Ambiente ist ehrlich und vornehm. Die Gerichte vom Küchenchef, Björn Moschinski, zeugen mit ihrer Qualität von einem Meister seines Faches. Das Angebot strahlt eine Fröhlichkeit aus und man spürt, das verantwortungsvolle Engagement der Menschen, die in und für dieses Etablissement arbeiten.

Image Image
Küchenprofis Björn Moschinski und Urs Hochstrasser                 Produktion für gastronomische Mengen

Es war uns ein reines Vergnügen, mit und für diese Menschen zu arbeiten und unsere Haute Cuisine Crue, in den drei Tagen vom 16. - 18. Januar, einzubringen. Es bedeutete auch für uns eine wichtige, wertvolle und schöne Erfahrung. Das La Mano Verde wird auch weiterhin vegane Rohkost in seinem Angebot haben. Wir können dieses Restaurant mit gutem Gewissen jedermann wärmstens empfehlen. Es ist ein Platz, wo positive Synergien geschaffen werden können. Ich bin der Meinung man sollte als Gast solche Juwelen unterstützen und berücksichtigen, denn dies sind die Plätze, wo man grosse Menschen antrifft.
Hier möchten wir eine kurze Einsicht in unser Angebot im La Mano Verde in Berlin geben. Das folgende Menu war das Sonntag-Lunch Menu:
Als Eingang: Kürbiscreme Suppe. Zweiter Gang: Gekeimte Linsen mariniert, mit Frischkern-Hüttenkäse als Beilage. Erster Hauptgang: Romanesco an Maccadamiasauce, begleitet mit Rotkrautköpfli und Gemüseterrine auf cremiger Karottensauce. Zweiter Hauptgang: Chili non carne aus angekeimtem Wildroggen und Süsslupinen, umringt mit Zucchininudeln. Zum Dessert gab es  Melonenkugeln in Mango-Kokos-Fruchtcreme.

Image  Image
Chili non carne aus angekeimtem Wildroggen und Süsslupinen        Gekeimte Linsen mariniert, mit Frischkern-Hüttenkäse als Beilage


Das Restaurant La Mano Verde steht uns am 18. und 19. April für ein Rohkost-Seminar zur Verfügung. Wir werden diese Gelegenheit nutzen, um weitere Synchronizitäten zu schaffen. Wir sind sicher, dass es der Zufall will, dass die Kursteilnehmer alle grossartige Persönlichkeiten sein werden.

Image Image
Mit Liebe zum Detail für die Gäste                 Chinakohl an Maccadamiasauce

La Mano Verde
Veganes Gourmet Restaurant
Wiesbadenerstr. 79
12161 Berlin
Tel/Fax: +49 (0) 30 827 031 20
www.lamanoverde.de
kontakt@lamanoverde.de

Newsletter LaManoVerde

 

 

Image
Mit Herz und Seele dabei

 

 

 

Rezepte


Sämiger Aufbaucocktail

6 St   Karotten
1 St   Rote Bete
2 St   Fenchel
1 St   Apfel
1 EL   Mandelpüree
1 Pr   Zimt

Karotten, Rote Bete, Apfel und Fenchel entsaften. Den Saft in den Mixer geben. Das Mandelpüree und den Zimt dazu geben und kurz verarbeiten. Mit etwas Fenchelkraut garnieren und sofort servieren.

 

 

Image 


Selleriesuppe mit Löwenzahn

½ St     Sellerieknolle
4 dl      Wasser
4-6 St  mittlere Löwenzahnblätter
¼ St    Avocado
1 EL     Mandelpüree
NB       Kristallsteinsalz
1 TL     Edelhefe
1 MS    Muskat
1 MS    Cayenne

Den Sellerie schälen und in Würfel schneiden. Mit dem Wasser in den Mixer geben und schön fein verarbeiten. Die Avocado, das Mandelpüree und die Gewürze dazugeben. Nochmals kurz aufmixen. Die Löwenzahnblätter quer in feine Streifen schneiden und der Suppe als Einlage beimengen. Garnieren mit Löwenzahnblütenblättern, getrockneten Wildblüten oder ähnlichem.

 

 

Image 


Rita’s Karottengedicht

6 St    Karotten, mittlere Grösse
2 St    Mandarine
1 St    Banane
2 EL    Pinien- oder Zedernkerne
1 EL    Rosinen
3 EL    Olivenöl
4 Tr    Pimentoöl
1 EL    Kokosöl
2 EL    Kokosflocken
1 MS   Kristallsteinsalz
1 LS    Curry
etwas  frische Kresse

Karotten schälen und fein reiben. Mandarinen schälen und in Stücke schneiden. Die Banane schälen und in Würfel schneiden. Nun alle Zutaten sorgfältig miteinander vermischen. Schön anrichten und mit Kresse umringen.

Tipp: Anstelle von Pimentoöl kann auch Cayenne / Chili verwendet werden. Als Garniture macht sich auch Black and White gut, bestehend aus einer halben schwarzen Olive und einer halben Maccadamianuss. Dieses Gedicht kann aber auch auf sternförmig angerichtetem Brüsseler angerichtet werden. Im Sommer können auch Rosenblätter verwendet werden.

 


Frühlingsspinat mit angekeimten Linsen und Süsslupinen

200 g    Frühlingsspinat
1 TA     Linsenkeimlinge
1 TA     Süsslupinenkeimlinge
½ TA    Nusskerne oder
12 St    ganze Walnüsse
1 St     Avocado
6 EL     Oliven- oder Leinöl
NB       Kristallsteinsalz
1 EL     Tamari
           Gänseblümchen

Der Frühlingsspinat hat meist kleine Blätter; sollten es jedoch mal grosse Blätter sein, werden sie mundgerecht geschnitten. Die Nüsse knacken und halbieren. Die Keimlinge mit den Spinatblättern mischen. Die Avocado in Würfel schneiden und dazu geben. Mit dem Öl, Salz und Tamari würzen. Das Ganze auf Teller oder Platte anrichten. Dann die Nüsse und Gänseblümchen darüber geben.

Tipp: In diesem Gericht kann ein Teil des Spinats auch mit Ruccola oder Vogelmiere oder jungem Löwenzahn ersetzt werden. Die Blüten beschränken sich allerdings je nach Jahreszeit nicht nur auf Gänseblümchen.

 


Apfel nach Frühlingsart

Dieses Gericht eignet sich gut mit leicht mehligen Lageräpfeln, die noch im Keller vorhanden sind.

4 St    Äpfel
2 EL    Rosinen
3 EL    Wasser
2 EL    Agavendicksaft, roh
1 TL    geriebener Ingwer
1 LS    Zimt
2 St    Walnüsse

Agavendicksaft, Wasser, Ingwer und Zimt mischen. Bei den Äpfeln das Kerngehäuse ausstechen. Sollte die Haut zäh, unschön oder lederig sein, die Äpfel schälen, ansonsten mit der Haut verwenden. Die Äpfel halbieren. Die Hälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein Schneidebrett geben und der Länge nach in drei Stücke schneiden, dann quer dazu fein schneiden. Diese feinen Apfelscheibchen mit den Rosinen und dem Gemisch der übrigen Zutaten vermengen. Dieses Äpfelgericht kann entweder einfach so in Glasschüsseln serviert, oder auf Vogelmiere, Kresse oder Rotkrautsprossen angerichtet werden. Je eine halbe Walnuss als Garnitur darauf geben.

Tipp: Das Apfelgericht kann auch mit Bananenscheiben umringt werden. Anstelle von Wasser eignet sich auch frisch gepresster Orangensaft.
 

 

spacer

 
Powered by Mambo
spacer