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Urs Hochstrasser
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La Haute Cuisine Crue -
Die Hohe Schule der Rohkost

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Und schon ist sie wieder vorbei, die Rohvolution in Berlin. Wir allerdings sind eine tolle Erfahrung reicher. Bereichert wurden auch die Besucher durch das Angebot und die grosse Wissensvielfalt vieler Aussteller.

Es hat sich wieder gezeigt, die Rohvolution ist schon eine ganz spezielle Ausstellung. Einerseits sind die Menschen die ihre Produkte, ihr Wissen und ihr Können zum Besten geben, wie eine grosse Familie, anderseits hat man sich gegenseitig doch so viel zu bieten, zu zeigen, Neuigkeiten auszutauschen, dass es immer wieder von Neuem ein wunderbares Zusammenarbeiten ergibt. Am Liebsten würde man effektiv die Trennwände zwischen den einzelnen Ausstellungsständen herausnehmen. Die Aussteller unter sich bilden ein grosses Netzwerk.

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Als Beispiel erhielten wir das ganz speziell aufbereitete Wasser für unsere Mandelshakes von G’s Secret (Tel: +49 (0)86 69 – 78 97 20 2, Mail: support@gs-secret.de  (siehe auch WA 53, Artikel Ethik im Handel). Dieses Wasser garantierte, dass unser Mandelpüree seine hohe Wertigkeit auch tatsächlich zum Ausdruck bringen konnte. Keimlinge und Sprossen kamen von Bioland Sprossen Manufaktur, www.sprossenmanufaktur.de. Diese Sprossen offerierten wir zusammen mit unserer Mandelmayonnaise aus unserem Mandelpüree hergestellt und verwöhnten so auch den Gourmetbesucher. Für die Mandel-Mayonnaise haben wir nun neue Öle von Kay Kühnel, Zehlendorfer Ölmühle (Tel: +49 (0)3081 48 87 56, www.zehlendorfer.com . Diese Ölgeschichte ist so spannend und so überwältigend für mich, dass ich diesem Thema in der nächsten WA-Ausgabe einen speziellen Artikel widmen werde.

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Von Soyana erhielten wir das Chi, welches wir zum Beispiel für Frucht-Lassi (siehe Rezept unten) verwendeten. Unser Mandelpüree wird von www.keimling.de den Kunden bequem nach hause zugesendet. Andere Aussteller, wie z. B. Nelly Reinle-Carayon, Andreas Vollmert, Petra Birr, haben auch mit unserem Mandelpüree gearbeitet. Wir haben uns an dieser Messe nicht nur gegenseitig die Produkte zugeschoben, sondern wir konnten auch die fragenden Besucher an die zuständigen Fachleute weiterleiten. Es ist ein grossartiges Netzwerk.

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Das Galadinner war wieder ein super Erfolg. Alle fünf Köche (Andreas Vollmert, Nelly Reinle-Carayon, Petra Birr, Norbert Wilms und ich) und unsere Teams hatten eine Zusammenarbeit, als wären wir jeden Tag eine Brigade. Das Menu lief unter dem Moto „International“:


Ungarische Paprikasuppe von Petra

*****
Pizza-Quiche mit Salat von Andreas

*****
Pad Thai von Nelly

*****
Zucchini-Flan auf Orangensauce nach portugiesischer Art von Norbert

*****
Blumenkohl indischer Art von Urs

*****
Dessert-Karavane von uns allen

*****

 

Interviews von Rohkost.tv zur Messe in Berlin


Ganz speziell hat mich gefreut, dass auch Soyana mit ihrem Chi -Getränk anwesend war.
Dieses Getränk ist in jeder Hinsicht etwas Besonderes. Im Juni 1990 wurde das Chi das erste Mal in der Schweiz in den Handel gebracht. Ich kenne Walter A. Dänzer und seine Soyana seit über 20 Jahren und habe ihre ehrliche, wohlwollende Geschäftsgesinnung, mit dem hohen Bewusstsein, kennen und schätzen gelernt. Der damalige enorme Erfolg des Chi’s in der Schweiz unterstützte auch die Ernährungsrevolution, wie wir unsere Arbeit damals nannten, und war für die Etablierung dieser lebendigen Ernährungsform ein bisschen etwas wie eine Geburtshelferin. In der Rohkost hatte man nun ein lebendiges Bioferment-Getränk, das nicht pasteurisiert werden musste, zum Anstossen, zum Feiern und zum Empfangen von Gästen. Schlicht, man hatte ein gesundes geschmacklich hervorragendes Getränk, mit dem man im sozialen Umfeld bestehen und integriert bleiben konnte. Es half uns damals, den Menschen die Rohkost auf eine edle Weise zugänglich zu machen.

Was ist Chi? Der Name Chi kommt aus dem Chinesischen, wird als Tschii ausgesprochen und bedeutet Lebenskraft. Chi als Getränk ist, mal ganz grob gesagt, eine Weiterentwicklung des Kombucha. Bereits vor mehr als 2000 Jahren galt das Naturprodukt Kombucha im chinesischen Kaiserreich als bewährtes Volks- und Heilmittel. Man war davon überzeugt, dass Kombucha ein langes, gesundes Leben voll Vitalität und Wohlbefinden bis ins hohe Alter ermöglichen könne. Man benutzte dazu Grün- oder Kräutertee und brachte diesen, zusammen mit dem Teepilz, zu einer Gärung. Bei der Firma Soyana war man sich klar, dass sich die Menschheit weiter entfaltet,dass somit die Bedürfnisse ansteigen, und dass man somit dieses Getränk auch einer Weiterentwicklung unterziehen sollte. Walter A. Dänzer hat mit seinem dynamischen Soyana-Team viel Zeit, Wissen, Geld und Geduld in diese Forschung investiert. Was dabei herauskam war nicht nur eine Weiterentwicklung, sondern ein regelrecht sprunghafter Fortschritt. Das Resultat lässt sich nicht mehr mit Kombucha vergleichen. Anfangs stand ich diesem Getränk eher kritisch gegenüber, und hatte Mühe zu glauben, dass es nun plötzlich ein solches Elixier zu kaufen gäbe, aber die belebende, ehrliche, klare und wohltuende Wirkung von Chi hat mich ziemlich schnell eines besseren belehrt.

Das Getränk wird dem Namen tatsächlich gerecht. Das grosse Know-How der Soyana prädestinierte sie für ein solches Ferment-Getränk – hatte diese Firma doch als erste ein pflanzliches Joghurt auf den Markt gebracht – denn sie kannten sich mit Bakterienkulturen schon bereits bestens aus. Ihre immensen Forschungen auf diesem Gebiet führten dazu, dass es ihnen gelang die Chi-Rezepturen in ein Gleichgewicht zu bringen und in einem langen und schwierigen Herstellungsprozess das Getränk zum vollkommenen Geschmack zu führen. Ihre wichtige Einsicht war es, das Leben im Chi soll immer weiter fliessen und nicht durch eine Erhitzung, weder bei der Zubereitung noch bei der Abfüllung, beendet oder gar zerstört werden. Nur so können die natürliche Energie und Lebendigkeit dieses edlen Fermentgetränks erhalten bleiben. Somit ist Chi ein lebendiges, in der Flasche reifendes, Lebenselixier. Man hat es fertig gebracht, diesem Gärprozess ein solches Gleichgewicht zu geben, dass es nicht zuviel aber auch nicht zu wenig natürliche Kohlensäure bildet und dass die edlen Geschmacks- und Vitalstoffe, ihre Wirkung behalten. Man hat tausende von Versuchen und hunderte von Kulturen benötigt, bis das Ergebnis den hohen Ansprüchen der Chi-Entwickler entsprach. Die hohe Kunst der Chi Herstellung verlangt jedes Mal ein besonderes Geschick und Sorgfalt, damit diese Balance aufrecht erhalten bleibt, da es ja nicht pasteurisiert wird und somit ein lebendiges Enzym-Getränk ist. Ebenfalls kommt es einem Balanceakt gleich, das Getränk während der ganzen Haltbarkeitsdauer, die ungefähr ein Jahr ausmacht, im Gleichgewicht zu halten. Der menschliche Körper ist ein lebendiges System, das lebendige Enzyme, sprich Katalysatoren des Lebens, benötigt, um optimal funktionieren zu können und diese Enzyme finden wir in grosser Konzentration in diesem Getränk.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Chi nicht nur vorteilhaft auf den Stoffwechsel wirkt, sondern dass es auch belebt, anregt und fröhlich stimmt ohne jedoch berauschend zu wirken. Hat man schon bereits dem Kombucha fördernde Wirkung für die Darmflora und die Darmfunktion, sowie immunstärkende Eigenschaften als auch stoffwechselregulierende, vitalisierende und entgiftende Funktionen zugeschrieben, dann erbringt das Chi-Getränk diese Eigenschaften sicher in einem besonderen Ausmass. Die lebendige Information und der hohe Lichtgehalt in diesem Getränk wirken in Gehirn und Organismus klar und ordnend. Im Gegensatz zu koffeinhaltigen Getränken wird diese Anregung durch die im Chi-Getränk enthaltene Energie und Information erzielt und nicht durch zellulären Raubbau. Es hinterlässt im Organismus somit auch kein Desaster, wie dies aufputschende Getränke tun, sondern man fühlt sich auch hinterher noch in der Mitte des fliessenden Gleichgewichts. Der unvergleichliche Genuss, der meines Erachtens jeden Champagner übertrifft, hinterlässt auch keine negativen Nachwirkungen, wie Müdigkeit, Nervosität, Kopfschmerzen und dergleichen. Ich bin der Meinung, dass man das Chi auch flüssige Nahrung nennen könnte.

Mit dem prickelnden Chi im Sektglas kann angestossen werden. Obwohl es dann etwas an Champagner erinnert, hat Chi maximal nur ein Prozent Alkohol. Dadurch dass dieses Getränk aber gleichzeitig auch die Enzyme zur Verstoffwechslung dieses Alkohols enthält, wirkt es nicht berauschend, sondern erfrischt und bringt einen klaren Kopf. Dieser klare Kopf ermöglicht es, an Partys und Festen, geschäftlichen Empfängen oder anderen wichtigen Anlässen den zwischenmenschlichen Austausch frisch, fröhlich und konzentriert, zu gestalten, zu erleben und zu geniessen. Für Sportler und Menschen mit körperlicher Betätigung wirkt Chi, meinen Erfahrungen gemäss, nicht nur als gutes Tonikum, sondern auch besser, als jedes isotonische Getränk. Es gibt vier Sorten von Chi: Wurzel, Blätter, Blüten und den Klassiker Früchte.

Mit diesen vier Sorten hat Soyana einen Chi-Lebensbaum kreiert und möchte damit auch in den Menschen die Idee eines Lebensbaumes zum Schwingen bringen und ihm die Eigenschaften seiner Wurzeln, Blätter, Blüten und Früchte schenken. Neu an diesem Chi ist, dass es nun gelungen ist, dieses Getränk - vorläufig mal erst das Früchte-Chi - in spezielle PET-Flaschen zu füllen, sie fest zu verschliessen und dies so, dass keine negativen Reaktionen, weder mit dem Gebinde noch mit dem Druck, noch mit dem Reifeprozess, als auch im Geschmack und seiner Wirkung entstehen. Im Vision Lab konnte Soyana feststellen, dass die feinstoffliche Energie vom Früchte-Chi genau gleich ist, ob es in einer PET oder einer Glasflasche verpackt ist. Mit den anderen drei Sorten ist man voraussichtlich auf Sommer oder Herbst so weit. Somit ist es nun möglich, dass dieses Getränk auch per Post versendet werden kann.

Dieses Chi-Getränk kann nun EU-weit bequem und einfach bestellt werden bei:

Puravita Naturwaren
Tel: +49 (0)8143 95 95 01

 

 

Keimling
Tel. +49 (0)4161-51160


 

Quintessence

Tel. +49 (0)7529-973 730


In der Schweiz ist es in fast allen Reformhäusern, beim SolShop, sowie bei der Soyana selber erhältlich.

Rohkost ist nicht nur salonfähig, sie ist festlich vornehm und hat ihr Klischee der Krankendiät, trotz ihrem gesundheitsfördernden Aspekt, abgestreift und hinter sich gelassen. Es ist eine vorbildliche Ernährungsform für bewusste Menschen, die bereits im Geiste des Neuen Zeitalters leben.

 

Die nächste Rohvolution findet in Augsburg statt am 6. / 7. Juni 2009 (mit Gala-Dinner am 6. Juni)
darauf folgt die Rohvolution in Speyer  19. / 20. September 2009 (mit Rohkost-Buffet am 18. September)
Weitere Infos unter: www.rohvolution.de

 

 

 


Rezepte

 

Erdbeerbowle

1 lt Chi
250 g Erdbeeren
1 St Orange
1 MS Vanille
1 MS Zimt
2 EL Honig

Die eine Hälfte der Erdbeeren mit dem Chi im Mixer pürieren. Orangen- und Zitronensaft dazu geben und mit den Gewürzen sowie dem Honig mischen. Die zweite Hälfte der Erdbeeren fein schneiden und ebenfalls dazugeben. Es können auch alle Erdbeeren püriert werden.
Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Tipp: Es können auch andere Früchte und Beeren verwendet werden.

 


Frucht-Lassi

½ lt Chi
1 EL Mandelpüree
1 EL Agavendicksaft roh
1 St Banane

Das Chi in den Mixbecher giessen. Dann die andern Zutaten dazugeben und gut verarbeiten. In schöne Gläser füllen, mit einer Erdbeere auf dem Glasrand und einem Zitronenmelisseblatt garniert sofort servieren.

Tipp: Es können anstelle von Banane auch andere Früchte verwendet werden. Damit die Struktur etwas sämiger und voller wird, kann auch ein oder zwei EL Kokosöl oder wenn das Lassi kalt serviert wird Aprikosenöl, während laufendem Mixer, dazu gegossen werden.

 


 

Gründrink


2 HV Vogerlsalat / Feldsalat
½ lt  Wasser
½ St Avocado
1 EL Mandelpüree
NB Vollsalz, Hefe, Muskat
Alles ausser Avocado im Mixer fein pürieren. Avocado dazugeben und zu einem feinen cremigen Drink mixen.

 

Grüne Spargeln mit Aprikosencrème
Als Vorspeise

12 St Spargeln
½ St Zitrone, Saft
2 dl Chi
1 EL Mandelpüree
2 dl Aprikosenkernöl
NB etwas Wasser
NB Vollsalz
1 TL Edelhefe
1 MS Muskat
1 LS  Curry

Zitronensaft, Chi und Mandelpüree in den Mixer geben. Während laufendem Mixer das Öl einlaufen lassen. Je nach gewünschter Dicke mit etwas Wasser verdünnen. Die Gewürze dazugeben. Die Sauce sollte eine Festigkeit haben, dass man die Spargeln dippen kann, oder aber damit überziehen. In der Regel werden die Spargeln von Hand gegessen, man kann sie aber auch in Zentimeter lange schräg geschnittene Stücke schneiden und mit Sauce überziehen. Zu beachten ist, dass je nach Spargel unten ein Stück weggeschnitten werden sollte.

 


Bindesalat mit Kirschen

1 St Bindesalat / Lattich
1 TA Kirschen, entsteint
1 TL Reformsenf
2 EL Wasser
1 EL Mohnöl
2 EL Olivenöl
1 TL Tamari
NB Vollsalz

Den Reformsenf mit dem Wasser aufrühren. Das Öl dazugeben und gut vermischen. Die Gewürze beimengen. Den Bindesalat in feine Streifen schneiden. Die Kirschen dazugeben und das Ganze vorsichtig vermengen.

Tipp: Anstelle von Bindesalat kann auch Chinakohl, Brüsseler Chicorée oder Spinat verwendet werden.

 


Himbeeren-Erdbeeren-Mangocreme


¼ St  Melone
250 g  Erdbeeren
100 g  Himbeeren
1 EL  Mandelpüree
1 MS Vanille
1 MS Cayenne
2 EL  Honig

Melone im Mixer pürieren. Mandelpüree, Cayenne, Vanille und Honig dazugeben. Alles schön zu einer cremigen Sauce verarbeiten. Die Erdbeeren vierteln und mit den Himbeeren zusammen sorgfältig unter die Sauce mischen.

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