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Es haben nun alle endlich verstanden, dass man die Natur schützen muss und für die Klimaentwicklung auf der Erde ernsthaft etwas tun sollte, da ja schon selbst die höchsten Gremien einen Weltklimaschutzgipfel organisieren - müsste man meinen…
Aber ist das nun wirklich so? Wie beispielhaft verhalten sich denn die Welt-Politiker und die Klimakonferenz-Teilnehmer? Es geht mir nicht darum jemanden zu kritisieren oder zu verunglimpfen, sondern darum, sich ein paar Gedanken zu machen, woher hoffnungsvolle Lösungen zu erwarten sind.
Gemäss Ausgabe der Schweizer-Zeit (Zeitungs-Ausgabe Freitag 22. Jan. 2010), gibt es an der Klimakonferenz, laut Dr. Udo Ulfkotte, doch einige Schwachpunkte, die nicht gerade den Glanz des neuen Morgens verheissen. Scheinbar ist man an dieser Klimakonferenz nicht gewillt gewesen, kritische Fragen zu beantworten. Der Klimaskeptiker Phelim McAleer habe es gewagt, den Konferenzsprecher Prof. Stephen Schneider vom Weltklimarat, nach „Klima-Gate“ und den veröffentlichten E-Mails jener Klimaforscher zu befragen, die scheinbar offenkundig belegen, dass die Auffassungen von Klimakritikern im Weltklimarat zumindest in der Vergangenheit unterdrückt wurden. Daraufhin wurden seinem Kamerateam weitere Aufnahmen sofort verboten, man entnahm ihm das Mikrophon und führte ihn wie einen Verbrecher aus der Pressekonferenz. Es scheint, dass die Kopenhagener Gipfelteilnehmer wert darauf legen, nur offizielle Meinungen zu veröffentlichen.
Was man da wohl zu verbergen hat…?
Im Weiteren schreibt Dr. Udo Ulfkotte: „Zum Klimagipfel reisten 140 Teilnehmer in Privatflugzeugen an, um die Treibhausgase zu bekämpfen. Es standen für die aus 192 Ländern nach Kopenhagen eingeflogenen 16500 offiziellen Besucher insgesamt 1200 Luxuslimousinen neben den Bussen bereit. Die Treibhausgasbekämpfer hatten allein mit ihrer Anreise 41000 Tonnen Treibhausgase produziert – das entspricht der Menge, die an schädlichen Emissionen pro Jahr in ganz Marokko erzeugt wird. Und für die Vernetzung dieser Menschen am Kopenhagener Konferenzort mussten 900 Kilometer Computerkabel verlegt werden. Die Konferenz selbst verbrauchte mit Vor- und Nachbereitung soviel Energie, wie die 30 ärmsten Staaten der Welt im Jahr. Ein Beispiel: Kühl-LKWs kamen aus Russland mit russischem Kaviar und Champagner wurde extra aus Frankreich eingeflogen, um die kulinarischen Gelüste zu befriedigen.“
Von Menschen, die sich an einem Klimagipfel so gebärden, kann man höchstwahrscheinlich keine effizienten Lösungen zu Gunsten der Umwelt erwarten.
Wie sieht es denn in der Politik aus?
Um gerade beim Weltgipfel zu bleiben, ist der Schweizer Umweltminister, Bundesrat Leuenberger, auch zu dieser Klimakonferenz, als einer der Teilnehmer gereist. Mit der Bahn ist er hingefahren. Vorbildlich, könnte man jetzt meinen. Bei genauerem Hinsehen jedoch, fängt sich das Bild an zu verzerren. Es wurde ein Sonderzug für 80 Personen gechartert, es musste sogar eine Lokomotivtaufe für diesen Event organisiert werden. Die Lokomotive wurde speziell für diesen Anlass gespritzt. Sie musste für diese 80 Personen etwa 6 Wagen nach Kopenhagen ziehen. Der Aufwand belief sich laut Herrn R. Wegelin, Redaktor der Schweizer-Zeit, auf 65000 Schweizer-Franken. Der ungeheure Energieaufwand steht meines Erachtens - für angeblich nur 5 Minuten Redezeit - in keinem Verhältnis. Busunternehmer sind sich einig, dass sie die 80 Leute weit billiger und umweltschonender gefahren hätten. Erst recht, wenn für die Lokomotive Atomstrom benötigt wurde. Damit ist aber noch nicht genug, denn der Umweltminister ist nicht etwa mit dem Zug zurückgereist, sondern er ist zurück geflogen. Na ja, die Flugverbindungen Stockholm - Zürich sind ja gut und ob da noch einer mehr oder weniger im Flugzeug sitzt, spielt auch keine Rolle. Aber halt, Bundesrat Leuenberger hat sich nicht für einen Linienflug entschieden, sondern beorderte den leeren Bundesrat-Jet nach Kopenhagen und flog damit nach Hause. Genau dieser Bundesrat möchte aber 50 Rappen mehr für den Liter Benzin der Autofahrer, um vorgeblich die Umwelt zu schonen. Zu fragen bleibt da, wessen Interessen hier wirklich vertreten werden. Rieche ich hier eine finanzielle Ratte?
Weitere Fragezeichen setzen z. B. die Britische Regierung. Sie hat über den offiziellen staatlichen Wetterdienst verkünden lassen, das Jahr 2010 werde das heisseste der vergangenen Jahrhunderte. Es werde 0,6 ° wärmer werden als im heissen Sommer 1998. Es müsse alles unternommen werden, um den Ausstoss von Treibhausgasen zu reduzieren. Am gleichen Tag hat aber auch die Londoner Regierung im Transportausschuss dem Bau einer dritten Start-¬ und Landebahn für den Londoner Flughafen Heathrow zugestimmt. Damit soll die Zahl der Passagiere von zurzeit 67 Mio. auf 137 Mio. steigen.
In Bezug auf Klimaschutzziele erklärte die Regierung, dass die zukünftigen Flugzeuge bestimmt umweltfreundlicher würden.
Zu hoffen bleibt, dass man darauf nicht zu lange warten muss.
Dieser Winter zeigt allerdings nicht gerade eine Klimaerwärmung an, davon können besonders jene ein Lied singen, die im Schnee stecken geblieben sind. In diesem Jahr wurden bereits 167000 Tonnen Salz auf die Strassen der Schweiz gekippt, was den Salzverbrauch vom letzten Jahr schon um 30% übersteigt. Der Winter ist noch nicht vorbei, aber die Salzkeller der Schweizer Reinsalinen sind bereits jetzt schon leer.
Sehr zuversichtlich stimmt auch diese Episode aus Dänemark nicht. Die Dänische Zeitung Politiken hat scheinbar alle Dänen dazu aufgefordert, kein Sauerkraut mehr zu essen. Bei der Verdauung komme es zu Blähungen und dem Ausstoss von Methangas, was schädlich für die Umwelt sei.
Auch die Dänische Polizei gibt zum Denken Anlass. In einem Antiterror-Einsatz habe die Dänische Polizei 20 Französischen Umweltaktivisten den Treibstoff für die Rückfahrt weggenommen. Der Bus, mit welchem die Aktivisten angereist waren, wird mit einem Gemisch von Diesel und altem Fritieröl betrieben. Damit wollten sie etwas zum Schutz der Umwelt beitragen. Für die lange Rückreise hatten die Aktivisten 15 Kanister mit altem Fritieröl im Bus – die Dänische Polizei hielt das ihr unbekannte Gemisch allerdings für die Komponenten einer neuen gefährlichen Bombe und liess es durch ein Sondereinsatzkommando entsorgen. Die Rückfahrt mussten die Umweltaktivisten erst einmal verschieben. Sicherlich produzieren auch die Dänen Altöl von ihren Fritüren um die Rückfahrt zu gewähren.
Diese Beispiele stimmen mich nicht sehr optimistisch, dass aus dieser Richtung effiziente Lösungen zu erwarten wären. Ich bin der Meinung, dass bevor man Sauerkraut essen verbietet, bestimmt mal der Fleischverzehr ins Auge gefasst werden sollte, denn die Nutztiere, die darauf warten, vom Menschen gegessen zu werden, stossen zweifellos mehr Methangas aus, als Menschen die Sauerkraut essen, vor allem dann, wenn das Sauerkraut roh gegessen wird. Rohes Sauerkraut, gut gekaut, erzeugt keine Blähungen.
Neueste Forschungen haben ergeben, dass nicht das CO 2 die Ursache von Klimaerwärmung ist, sondern Klimaerwärmung die Ursache für den CO 2 Gehalt.
Eine Studie des Deutschen Forschers Wolfgang Knorr zeigte in seiner Veröffentlichung in Geophysical Research Letters, dass der CO 2 Spiegel in den letzten 150 Jahren stabil blieb. Trotz erhöhtem Ausstoss liegt er bei rund 40%. Je mehr CO 2 produziert wurde, desto mehr konnte das Ökosystem erstaunlicherweise aufnehmen. Da der CO 2 Ausstoss knapp unter 5% liegt, ist es befremdend, dass gerade die Autofahrer an der Klimaerwärmung beschuldigt und zur Kasse gebeten werden sollten. Könnte es sein, dass hier viel Rauch für eine neue Steuer produziert wird?
Zudem sagt mir mein logischer Verstand, dass wenn die Natur Methangas produzieren kann – und das hat sie seit jeher getan – wird sie auch in der Lage sein, dieses Methangas wieder zu binden. Ich glaube nicht, dass sie das in den letzten 50 Jahren verlernt hat. Ich meine nicht, dass diese Erkenntnisse ein Freibrief für rücksichtsloses Handeln mit der Umwelt sein soll, sondern lediglich, dass hier wahrscheinlich das falsche Bein gegipst wird. Selbstverständlich könnten wir auf jedem Gebiet umweltfreundlicher arbeiten, aber dies geschieht nur durch Erkenntnis und Bewusstsein. Dieses Bewusstsein und das ethische Vorgehen werden jedoch eher aus der Bevölkerung hervorgehen, als von Regierungen. Als ich kürzlich einen Artikel las, über verschiedene Regierungsformen und welche wohl die beste sei, kam ich zum Schluss, dass jede Regierungsform Elend bringen kann, wenn das Bewusstsein und die moralische, wohlwollende Gesinnung fehlen. Meines Erachtens sind die ethische Haltung und die ehrliche Absicht für das Allgemeinwohl wichtiger als die Form.
In Anbetracht darauf, dass Essen ein zentrales Anliegen der meisten Menschen ist, ist dies auch ein zentraler Punkt, wo der wirkliche Umweltschutz beginnen sollte. Die Tatsache, dass vegan lebende Menschen einen enormen Umweltbeitrag leisten, nimmt immer weiter an Gewicht zu. Es hat sich gezeigt, dass Menschen, die vegane Rohkost essen, nicht nur viel weniger Rohstoffe benötigen, sondern auch bei der Nahrungszubereitung an Energie, Wasser und weiteren Ressourcen enorm einsparen. Die meisten dieser Menschen zeichnen sich durch ein überdurchschnittliches Bewusstsein aus, sie sind friedfertiger und besitzen eine hohe emotionale Intelligenz. Das sind die Menschen, die wirklich Hoffnung in diese Welt bringen – diesen Menschen bin ich unendlich dankbar.
Schon Albert Schweitzer war überzeugt: „Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern, wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung."
Die Anzahl der Personen, die das erfasst haben, ist tendenziell stark steigend.
Stellen Sie sich einfach mal einen Moment lang vor vor, wie paradiesisch es auf der Erde aussehen würde, wenn sich ab morgen 2/3 der Menschheit von veganer Rohkost ernähren würde… Schon alleine mit dieser Vorstellung haben Sie etwas für die Umwelt getan. Jede Realität und sei sie noch so grossartig, beginnt in der Vorstellungskraft.
Wenn es wirklich darum geht, die Erde und Ihre Bewohner zu retten, dann wird es nicht durch pompöse Konferenzen gelingen, sondern durch die Liebe zum Leben und dem entsprechenden Verhalten.
Rezepte
Wildkräutersuppe
2 TA junge Brennnesseln
2 TA Vogelmiere
½ Avocado
4 dl Wasser
1 EL Mandelpüree
1 EL Leinöl
NB Vollsalz / Kristallsteinsalz
NB Tamari
Alle Zutaten ausser Leinöl in den Mixer geben und zu einer cremigen Konsistenz verarbeiten. Das Leinöl am Schluss bei laufendem Mixer dazu giessen.
Blumenkohl-Crackers
½ Stk Blumenkohl
1 TA Leinsamen, gelb
2 TA Wasser
1 Prise Vollsalz
½ TL Curry
1 TL Edelhefe
Ergibt 1 Liter fertige Masse.
Die Leinsamen mit dem Wasser 12 Std. einweichen. Durch das Einweichen der Leinsamen entsteht eine geleeartige Masse. Diese Masse zusammen mit dem Blumenkohl im Mixer verarbeiten bis es eine ziemlich feste schaumige Konsistenz wird. Dann die Gewürze dazu. Den Mixer nochmals laufen lassen. Die fertige Masse auf die Gitter mit Backtrennpapier ausstreichen, oder löffelweise absetzen. Im Trockner (Dehydrator) je nach Dicke zwischen 16 und 20 Std. trocknen. Diese Masse sollte solange getrocknet werden, bis sie richtig knusprig ist. Diese Trockenmasse kann in Vierecke oder x-beliebige Formen geschnitten werden, bevor sie ganz durchgetrocknet ist.
Spinat-Crackers
250 g Spinat
5-6 EL Sonnenblumenkerne, angekeimt
1 TA Leinsamen, dunkel
2 TA Wasser
1 TL Sojasauce
1 Prise Vollsalz
1 Prise Lebkuchengewürz
Die Leinsamen mit dem Wasser 12 Std. einweichen. Die eingeweichten Leinsamen mit Sonnenblumenkernen und Spinat im Mixer zu einer schaumigen Masse verarbeiten. Dann die Gewürze dazu. Den Mixer nochmals laufen lassen. Die fertige Masse auf die Gitter mit Backtrennpapier ausstreichen, oder löffelweise absetzen. Im Trockner (Dehydrator) je nach Dicke zwischen 16 und 20 Std. trocknen. Diese Masse sollte solange getrocknet werden, bis sie richtig knusprig ist. Diese Trockenmasse kann in Vierecke oder x-beliebige Formen geschnitten werden, bevor sie ganz durchgetrocknet ist.
Aufstrich für Crackers
½ TA Kürbiskerne, angekeimt
½ TA Sonnenblumenkerne, angekeimt
1 TA Wasser
3 EL Kokosflocken * oder Kokosmus *
NB Vollsalz
½ TL Curry
1 TL Edelhefe
etwas Muskat
Alle Zutaten in den Mixer geben. Das Ganze zu einer feinen homogenen Masse verarbeiten. Wenn der Aufstrich eine Zeit lang kalt gestellt wird, erhält er durch den Kokos eine festere Konsistenz.
Kräuterkäse-Aufstrich vegan
2 TA Cashewkerne
½ TA Wasser
1 HV junge Brennnessel
1 HV Kresse-Sprossen
NB Vollsalz
1 EL Edelhefe
Die Cashewkerne ca. 5 Std. einweichen . Mit dem Einweichwasser in Mixer geben und gut pürieren. Restliche Zutaten dazugeben und zur gewünschten Feinheit verarbeiten.
Tipp: Je weniger Wasser verarbeitet wird, desto fester wird die Masse.
s’ Träumli
2 Stk Bananen
2 Stk Äpfel
2 EL Mandelpüree
1 EL Kokosmus *
Die Bananen mit der Gabel zerdrücken. Die Äpfel durch eine feine Reibe (Bircherraffel) lassen. Mandelpüree und Kokosmus dazugeben. Das Ganze gut mischen.
Diese Süssspeise z. B. mit getrockneten Berberitzen garnieren und sofort servieren.
Papayacreme
150 g getrocknete Papaya *
2 TA Wasser
2 EL Mandelpüree
2 EL Kokosöl *
Papayas ca. 6 Std. im Wasser einweichen. Die Papayas mit dem Einweichwasser im Mixer pürieren. Mandelpüree dazugeben gut verarbeiten. Am Schluss bei laufendem Mixer das Kokosöl dazu giessen.
* erhältlich bei:
Zehlendorfer- / Bodensee-Ölmühle
Tel: 0049 / (0)30 / 814 88 756
www.zehlendorfer.com
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