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Urs Hochstrasser
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Home arrow Newsletter/Interessante Themen arrow Was ist denn Gesundheit?

Was ist denn Gesundheit? Drucken E-Mail

Lieber Mitmensch

Was ist eigentlich Ihre Vorstellung von Gesundheit? Haben sie eine Idee was Ihnen Ihre Gesundheit wert ist? Gibt es für Sie, ausser Ihnen selbst noch jemand, für den Sie gesund sein möchten? Wissen Sie auch was eine Verdauungs-Leukozytose ist?

Als mir heute bei einer Behandlung, ein noch relativ junger Patient beiläufig über sein Bluthochdruck-Problem erzählte, welches er seit geraumer Zeit hätte, wollte ich ihn auf die Ernährung aufmerksam machen. Da bekam ich zur Antwort, dass er nun kein Problem mehr habe. Man habe es medizinisch unter Kontrolle.

Er müsse täglich eine Tablette nehmen und damit ginge es ihm gut. Ich spürte, dass weitere Ratschläge in dieser Richtung unerwünscht sind.

Es hat mich wieder einmal mehr erstaunt, wie viele Menschen zufrieden sind und es ihnen bereits ausreicht, wenn eine gesundheitliche Störung unter Kontrolle ist, jedoch davor zurückschrecken etwas zu unternehmen um die Störung zu beheben.

Was ist denn Gesundheit?
Gesundheit ist vollkommene Harmonie in Geist, Seele und Körper. Gesundheit ist das Gleichgewicht dieser Dreieinheit. Diese Harmonie und dieses Gleichgewicht sind sich laufend am Erschaffen. Wenn das System am Erschaffen dieser Eigenschaften gestört wird, hat das Krankheit zur Folge. Krankheit ist Mangel. Die allermeisten Menschen erschaffen sich ihre Krankheit selber, ohne sich dessen bewusst zu sein. Viele Menschen rauchen, sie trinken alkohol- und koffeinhaltige Getränke, sie essen Fleisch und allerhand chemisch veränderte oder verarbeitete Sachen, die die Harmonie und das Gleichgewicht des Systems beeinträchtigen. Wenn sich die Konsequenzen zeigen, glauben sie dann, es hätte sie eine Krankheit befallen, so aus heiterem Himmel, ohne dass sie nur im Geringsten an deren entstehen beteiligt wären.


Disharmonie und Ungleichgewicht fängt aber schon vor dem Essen im mentalen Bereich an. Es gibt Menschen die hetzen sich umher, ängstigen und sorgen sich laufend und wundern sich dann, wenn der Kreislauf zu hinken beginnt. Es gibt Leute die leben einen grossen Teil ihres Lebens in Angst und Zorn und sind überrascht, wenn sie einen Herzinfarkt machen. Zorn, Hass und Angst sind die Aktivitäten die die Gesundheit am meisten beeinträchtigen. Diese Verhaltensweisen erzeugen biochemische Reaktionen, welche den Körper schädigen und allerhand gesundheitliche Defizite hervorrufen. Würden diese Menschen aufhören sich zu ängstigen und zu sorgen und sich allerhand Negatives auszudenken, sondern würde damit beginnen der Perfektion der göttlichen Vollkommenheit zu vertrauen, dann könnte sich diese Vollkommenheit auch in ihm und durch ihn manifestieren.


Was ist eine Verdauungs-Leukozytose?
Im Jahre 1846 wurde von Donders entdeckt, dass nach jeder Nahrungsaufnahme eine Vermehrung der weissen Blutkörperchen erfolgt. Virchow kam 1860 zum gleichen Ergebnis, er nannte dies eine Verdauungs-Leukozytose. Er fand dieses Anschwellen der weissen Blutkörperchen auf das 2-3fache aber eine normale physiologische Erscheinung. P. Kouchakoff in Lausanne, fand es bemerkenswert, dass die Leukozyten nicht nur ins Blut, sondern auch ins Innere des Darmes wandern. Es muss sich also bei der Verdauungs-Leukozytose um einen krankhaften Vorgang handeln, der gegen etwas Fremdes in der Nahrung gerichtet ist.
Kouchakoff stellte weiter fest, dass diese Verdauungs-Leukozytose ausblieb, wenn rohe Pflanzenkost gegessen wurde.
Es müssen in der erhitzten Nahrung Stoffe vorhanden sein, die der Körper nicht entschlüsseln kann, welche so in der rohen Nahrung nicht vorkommen.
Die Leukozytose-Reaktion kann man schon 3-5 Minuten nach der Nahrungsaufnahme feststellen. Es tritt also, kurz nachdem die Nahrung die Magenwand berührt hat, auf. Mit aller Wahrscheinlichkeit handelt es sich um eine Nervenreaktion.

Dann untersuchten weitere Wissenschaftler den Gehalt an sauerstoffzehrenden Enzymen, wie Katalase, Peroxydase etc. im Verdauungstrakt. Bisher hatte man angenommen, dass diese Enzyme von den sauren Verdauungssäften, besonders des Magens, zerstört werden. 50-80% gelangen aber bis in den Dickdarm und wirken dort als Sauerstoffzehrer weiter. Das heisst, dass sie den mit jedem Bissen ebenfalls verschluckten Sauerstoff chemisch binden. So entsteht ein anaerobes Milieu im Darm, wo sich die Darmbakterien viel effizienter am Stoffwechsel beteiligen können.

Laut W. Kollath, benötigen diese Darmbakterien unter aeroben Bedingungen ein Vielfaches an Nährstoffen für ihren eigenen Stoffwechsel, bevor sie überhaupt zum Verdauungsvorgang ihres Wirtes etwas beitragen.

Ein sauerstofffreier Darminhalt ist wichtig, für eine gesunde Darmflora. Diese sauerstoffzehrenden Enzyme sind vorwiegend in frischer Rohkost enthalten. So erklärt es sich, dass bei Aufnahme von gekochter Kost die Anzahl der weissen Blutkörperchen in die Höhe schnellt, um nämlich die Folgen einer krankhaften Darmflora zu beheben.
Mit den weissen Blutkörperchen werden aber auch die für den Verdauungsvorgang benötigten Enzyme aus den körpereigenen Vorräten heraus in den Verdauungstrakt transportiert, welche ja durch den Kochprozess ausnahmslos zerstört werden.

Ein weiteres wichtiges Ergebnis dieser Forschungen ist, dass eine sauerstofffreie Atmosphäre im Darm eine wesentliche Verringerung der Nahrungsaufnahme erlaubt, ohne dass der Mensch unterernährt ist. Interessant, nicht wahr?

Im anaeroben Milieu arbeiten gesunde Darmbakterien dank den sauerstoffzehrenden Enzymen, geliefert von der frischen, rohen Pflanzennahrung. Gesunde Darmbakterien arbeiten rasch und ohne grossen Energieaufwand an der Zersetzung der Nahrung. Diese kann dann von den Darmzotten resorbiert werden und so ins Blut gelangen. So können die Nährstoffe zu den einzelnen Zellen transportiert werden.

In einem aeroben Milieu hingegen verändern sich die Darmbakterien, weil sie unter diesen Bedingungen ihre Aufgabe nicht optimal erfüllen können. Es entstehen abnorme Kolibakterien. Natürlich sind auch andere Faktoren an dieser Entartung der Darmflora beteiligt, wie zum Beispiel Antibiotika und künstliche Lebensmittelzusatzstoffe.

So aber ist eine schnelle Verarbeitung und Resorption der Nahrung nicht mehr gewährleistet und es entstehen aerobe Fäulnisgärungen, wie zum Beispiel Verwesung von Fleisch. Die Endprodukte dieser Abbauprozesse sind aber andere als diejenigen einer anaeroben Gärung. Sie tragen zu Reizungen und Erkrankungen des Darmes bei, wie zum Beispiel den Befall von Darmpilz, den Candida albicans. Sie gelangen als Toxine ins Blut und richten auch in weit entfernt liegenden Organen Schäden an.

Nicht zu unrecht sagte Dr. Max Bircher-Benner: „ Der Tod sitzt im Darm.“ Tatsächlich fällt und steht die Immunkraft des Körpers mit dem Zustand des Darmes.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Tatsache, dass die von Enderlein erstmals entdeckten Mikroorganismen im Blut sich je nach Art der Nahrung vermehren und zusammenklumpen oder sich auch wieder stabilisieren können. Diese Mikroorganismen sind Symbionten, welche zum Menschen gehören, wie im Wald die Pilze zu den Bäumen. Schon im Blut von Kindern sind sie in geringer Zahl vorhanden. Man nimmt an, dass eine geringe Zahl zur Ausbildung des Immunsystems nötig ist. Diese Mikroorganismen können zum Nachweis von Krankheiten herangezogen werden, indem das Blutbild in sogenannten Dunkelfeldern beobachtet wird. Aus diesen Vorstufen zu Lebewesen können sich Pilze entwickeln, die bei einem geschwächten Immunsystem auf den ganzen Körper übergreifen. Beim Vorhandensein von bösartigen Tumoren sind diese Mikroorganismen immer in grosser Zahl im Blut zu finden.

Noch etwas verändert die Qualität des Blutes so dramatisch, dass man sich fragen muss, wie das Amt für Gesundheit seine Hausaufgaben macht, weil diese Geräte immer noch für Nahrungsmittelzubereitung zugelassen sind. Wissenschaftler, darunter Dr. Urs Hertel, haben eindeutig nachgewiesen, dass Lebensmittel, welche im Mikrowellenherd erhitzt werden, bei Versuchspersonen krankhafte Veränderungen im Blut hervorrufen, vor allem nehmen alle Hämoglobin-Werte extrem ab.

Es ist zu bedenken, dass der Mensch selber nicht gesünder als sein Blut sein kann.

Ob Schulmedizin oder Naturopathie, in einem sind wir einig: Wir können begünstigte Voraussetzungen schaffen, aber gesund werden muss jeder selber. Und noch etwas: Ob man sich mit dem abfindet was ist, oder ob man neue Wege beschreitet, ob man jammert oder ob man die Dinge anpackt, in der eigenen Haut steckt man immer selber.


Und zum Schluss noch den: „Mami warum bedroht der Mann mit dem kleinen Stock diese Frau beim Orchester?“
„Der Bedroht sie nicht, mein Schätzchen, das ist der Dirigent.“
„Aber warum schreit sie denn so?“

Rezepte zum Newsletter

Passionfruit and almond shake

MengeEinheitZutat
1/2 lt Wasser
1 EL Mandelpurée
2 St Bananen
2 EL Honig
2 St Passionsfrucht

Das Wasser mit dem Mandelpüree, den Bananen und dem Honig im Mixer zu einem Shake verarbeiten. Dann die Passionsfrüchte mit einem Sägemesser halbieren und mit einem Teelöffel den Inhalt ausschaben. Dann mit dem Shake im Mixer noch einmal kurz mixen. Den Shake vor dem Servieren kurz stehen lassen, damit die Kerne absinken können und durch sorgfältiges Abgiessen aus dem Getränk entfernt werden können.

Servicetip: Nehmen Sie ein schönes Kelchglas oder ein Cocktailglas, benetzen Sie den Rand ein wenig mit einem Zitronen Schnitz und dippen Sie dann den Glasrand in Dekorstreusel aus Kokosflocken. Giessen Sie den Shake sorgfältig in dieses Glas und geben Sie einen dicken Strohhalm hinein. Schneiden Sie eine Orangenscheibe bis in die Mitte ein und stecken Sie sie über den Glasrand als Garniture..... Voila !.... Und schöne „Ferien“!

Engelsmilch mit Himbeeren

MengeEinheitZutat
1/2 lt Paranussmilch
2 St Bananen
1/2 TA frischen Himbeersaft
- NB etwas Honig

Die Himbeeren entsaften. Das geht sehr gut mit der Beerensaftpresse von Porkert, welche wir auch für Weizengrassaft gebrauchen. Dann die Paranussmilch herstellen (Das Rezept finden Sie auch im Buch: Kinderernährung lebendig & schmackhaft) und mit den übrigen Zutaten vermixen. Es ist nicht nur der Geschmack der entzückend ist, sondern auch die Farbe ist bezaubernd.

Lattich mit Ananas

MengeEinheitZutat
1 St Lattich
1 TA Linsenkeimlinge
1

TA

Ananas in feine Würfel geschnitten

Den Lattich in feine Streifen schneiden und mit den Keimlingen und Ananas vermengen.

Sauce

MengeEinheitZutat
2 EL Wasser
1 TL Reformsenf
3/2 EL Oliven- oder Traubenkernöl
1 TL Melassenährhefe
1 LS je Muskat, Hing, Sternanis

Den Senf mit dem Wasser verquirlen, die übrigen Zutaten beigeben und mit dem Schwingbesen verarbeiten. Die so entstandene Sauce dem Lattich beimischen. Augengefällig anrichten.
An Stelle von Lattich schmeckt Spinat auch sehr gut.

Tomatensalat

MengeEinheitZutat
4 St Tomaten
2 TA Alfalfasprossen
1 EL Apfelessig
2 EL Olivenöl
1 TL Nährhefe
- NB Kristallsteinsalz
- NB etwas gehackte Petersilie

Die Alfalfasprossen auf eine flache Platte verteilen. Die Tomaten in dünne Scheiben schneiden und schön schräg aneinander gereiht auf die Sprossen anrichten. Die Tomaten mit Essig und Öl übergiessen. Mit der Edelhefe und dem Salz bestreuen. Die gehackte Petersilie in feine Streifen auf die Tomate geben.
Frischer gehackter Oregano unter die Petersilie gemischt gibt dem ganzen ein Tüpfchen auf das i. Es können aber auch getrocknete Oreganoblätter gebraucht werden, die jedoch vorher in der Hand zerrieben werden, oder aus der Gewürzmühle kommen.

Fenchel sommerlicher Art

MengeEinheitZutat
1-2 St Fenchel je nach Grösse
1 TA Sonnenblumensprossen
1 TA Brunnenkresse
3 EL Sonnenblumenöl
7 Tropfen Schwarzkümmelöl
1 TL Apfelessig oder NB Zitronensaft
- NB Muskat und Majoran
- NB Kristallsteinsalz

Den Fenchel fein hobeln oder raffeln. Die Sonnenblumensprossen und den Brunnenkresse mundgerecht schneiden und mit den restlichen Zutaten vermischen.

An Stelle von Sonnenblumensprossen können auch andere Sprossen verwendet werden. Nach Belieben kann auch ein halber Apfel dazu geraffelt werden.

Mit Kirschen verführt

MengeEinheitZutat
4 TA Kirschen entsteint
1/2 TA Wasser
1 EL Mandelpurée
8 St Blätter Zitronenmelisse
- NB Honig

3 TA Kirschen im Mixer mit dem Wasser, dem Mandelpüree und nach Belieben mit dem Honig verarbeiten. 4 Blätter der Zitronenmelisse im Mixer mit pürieren. Die restlichen Kirschen in eine Schüssel geben oder in 4 Portionenschalen verteilen. Dann die im Mixer hergestellte Sauce dazu giessen. Die übrigen Zitronemelissenblätter als Garnitur oben drauf geben.

 

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