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Urs Hochstrasser
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La Haute Cuisine Crue -
Die Hohe Schule der Rohkost

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Hoffnungsbringend Drucken E-Mail

Lieber Mitmensch

Sind Schlagzeilen von der Vogelgrippe denn das Mass aller Dinge?
Sind die Berichte über Massentierhaltung die Referenz für die heutige und zukünftige Landwirtschaft allgemein?
Ist die Agrochemie denn so allmächtig, dass sie alles überrollen kann?
Gibt es denn noch Hoffnung für diese Menschheit?

Also, wenn man die Nachrichten der Medien sieht und hört, sowie die Schlagzeilen der Zeitungen liest, könnte man denken, es gäbe auf dieser Erde nur noch Zerstörung und Elend. Da sei nur noch das Negative, das den Menschen beherrscht.

Weit gefehlt!

 

 

Die Hoffnung für uns Menschen wächst von Tag zu Tag. Darüber schweigen jedoch die grossen Medien grösstenteils.
Die Erfahrungen, die ich mache, sehen anders aus, und darauf will ich mal den Fokus lenken:

Dass zum Beispiel die Vogelgrippe mit ihrer Virenlüge keine gesundheitliche Bedrohung für uns Menschen darstellt, sondern eine Finanzangelegenheit ist, das wissen inzwischen schon so viele Leute, dass es immer schwieriger wird, solche Geschichten länger aufzutischen.
Noch viel mehr Menschen ahnen, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zu und her geht.

Oder glauben wir denn wirklich, dass die wilden Vögel mit dem Virus erkrankt über tausende von Kilometer fliegen, um anschliessend die Haustiere anzustecken, die dann zusammen mit den Menschen tot umfallen?
Jeder normale Mensch wundert sich ja sowieso, dass die hochgezüchteten Hühner und Hähnchen bei den Massentierhaltungen noch so lange mitmachen und überleben - falls er da überhaupt mal einen Einblick erhält.

Ich möchte mich hier jetzt allerdings nicht weiter über die Vogelgrippe auslassen, obwohl ich immer wieder gefragt werde, was ich davon halte.
Darüber hat die „Kents Depesche (besser leben) Ausgabe 33“ sehr aufschlussreich berichtet. Bestellen kann man sie unter: Tel.:(0049)(07021) 73790


Kürzlich hielt ich einen Vortrag in einer kleinen Ortschaft. Das Auditorium war eine bunt gemischte Gesellschaft, unter anderem auch einige Landwirte. Keiner der Zuhörer war mit Rohkost vertraut. Zu meiner Freude waren sie aber sehr offen und begeisterungsfähig. Gerade unter den Landwirten fand ich Menschen, die mich äusserst positiv überraschten. Da wurde ich aufgefordert, ich solle doch etwas zu dem Gentechmoratorium, über welches wir abzustimmen hätten, sagen, und erklären, warum unsere Landwirte keine gentechnisch veränderten Pflanzen und Tiere haben sollten…?


Aha - ja, ich sollte noch schnell erklären was ein „Gentechmoratorium“ ist:
In der Schweiz haben wir das Recht eine Initiative zu lancieren, das bedeutet: Mit genügend Unterschriften kann man eine Abstimmung über etwas erwirken. Das ist nun geschehen. Die Initiative hat verlangt, dass in den nächsten fünf Jahren keine gentechnisch veränderten Pflanzen in den Anbau gelangen.
Es kam so zur eidgenössischen Abstimmung. Es wurde natürlich von der Agrochemie enormer Druck gemacht, um den Abstimmenden Angst zu machen.
Die Rede war von Arbeitsplatzverlust bis weltfremd und von Rückständigkeit bis Welthunger, falls die Initiative angenommen würde und es zu einem Gentech-Stopp in der Schweiz kommen würde.

Und - ? Was ist geschehen?

Der grössere Teil der Schweizer und Schweizerinnen haben sich nicht einschüchtern lassen! Sondern sie haben ein Zeichen gesetzt! Sie haben ganz klar gesagt, dass sie keine gentechnisch veränderten Lebewesen brauchen.

Ist das nicht hoffnungsbringend?

Darauf bin ich stolz.

Freude bereitet mir aber auch, dass ich bei diesem Vortrag gerade durch Landwirte aufgefordert wurde, mich hierüber zu äussern. Ebenfalls haben sie mich gebeten, etwas dazu zu sagen, warum Bioanbau sinnvoll sei.
Da haben sie bei mir natürlich den Richtigen erwischt, und ich kam mir schon vor, als wäre ich eben in die Politik eingestiegen.

Was ich aber damit sagen will, ist folgendes: Unsere Landwirte sind schon längst nicht mehr so ignorant, wie wir befürchten, sondern es nehmen bereits viele von ihnen ihre Verantwortung wirklich ernst.

Ist denn das nicht auch hoffnungsbringend?

Aber nicht nur das: Einige unserer Landwirte besuchen Seminare über Tierkommunikation. Ja genau!
Sie möchten lernen, wie man mit den Tieren spricht, damit sie lernen die Bedürfnisse ihrer Tiere zu kennen und zu verstehen.  Lieber Mitmensch, kannst Du dir vorstellen was passiert, wenn die Landwirte verstehen, was ihnen die Tiere sagen?

Oh ja das geht! Tiere können nonverbal und telepathisch kommunizieren. Ich habe selbst so ein Seminar besucht. Meine Ansicht ist: Die Tiere sind nicht dümmer als die Menschen, sie zeigen ihre Intelligenz nur anders. Ich weiss, wovon ich hier spreche. Die Körpersprache der Tiere habe ich hauptsächlich von den Pferden gelernt, aber ich habe festgestellt, dass es bei allen anderen auch funktioniert.
Man muss sie nur verstehen - und es funktioniert einfach. Selbst mit Pflanzen kann man kommunizieren. Sogar mit dem ganzen Universum kann man kommunizieren - um es mit Gott zu sagen: „Bittet und euch wird gegeben“. Das haben wir doch irgendwo schon mal gehört, oder?

„Na also, das ist ja gar nichts Neues“,  könnte man sagen. Das stimmt sehr wohl, aber das Gigantische daran ist, dass es immer funktioniert und zwar auch  jetzt. Das Interessanteste ist für mich aber auch, dass es von immer mehr Menschen angewandt wird - und dass selbst die in diesem Zusammenhang so wichtigen Leute, nämlich unsere Landwirte, den Zugang hierzu finden.

Ist das nicht hoffnungsbringend?

Manche Menschen sagen, ich sei zu optimistisch. Ich aber bin der Meinung: Wer aufhört zu hoffen und die positiven Dinge, die da keimen, nicht sieht, der ist schon irgendwie selber tot. Da kann ich nur mit Louis Armstrong laut singen:
….ich sehe den blauen Himmel und die weissen Wolken… ich sehe die Freunde sich die Hände schütteln und fragen: “Wie geht es Dir?“ ... ich höre sie sagen: „Ich liebe Dich“….  And I think to myself, „what a wonderful world!”
Was übersetzt heisst:  „Und ich denke mir: „Welch eine wundervolle Welt“!

Wir leben in einer ganz wundervollen Welt. Und genau so wundervoll ist es, dass es viele kleine Menschen gibt, die an vielen kleinen Orten dies realisieren, und dass viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, damit das Grosse geschieht: Nämlich, dass die Hoffnung wahr wird, dass die Liebe die einzige treibende und schöpfende Kraft ist.

Von diesen vielen kleinen Menschen finden wir keine Schlagzeilen in den grossen Zeitungen, aber sie sind trotzdem da.

Das richtige Wort im richtigen Moment kann entscheidend sein. Letzthin habe ich eine hitzige Auseinandersetzung zwischen einem Landwirt und einem  Tierschützer mitbekommen:
Der Tierschützer hat den Landwirt wegen Massentierhaltung bedrängt und forderte gesundes Fleisch. Ich wusste jedoch, dass dieser Landwirt keine Massentierhaltung hat. So wandte ich mich an den engagierten Tierschützer und fragte ihn, ob ihm wirklich etwas am Wohle der Tiere gelegen sei.
„Selbstverständlich“ war die klare Antwort.

Darauf entgegnete ich ihm: „Was hilft es denn, denjenigen anzugreifen, der die Nahrung produziert? Wäre es nicht sinnvoller kein Fleisch zu essen? Sind Sie denn wirklich der Überzeugung, dass ihnen die Tiere, welche von ihnen gegessen werden, glauben, dass Sie an ihrem Wohle interessiert sind?“
Zuerst war Ruhe und dann meinte der Tierschützer: „Ich glaube, ich werde doch noch Vegetarier.“
Der Landwirt entgegnete: „Das gibt mir aber einiges zu denken.“

Ist das nicht hoffnungsbringend?

Die Reaktionen der Menschen bei meinen Seminaren und Vorträgen sind sehr viel anders als noch vor zehn Jahren: Das Bewusstsein vieler Menschen weitet sich. Ich glaube nicht, dass die grössten Schreihälse und die mächtigsten Politiker uns das Paradies auf Erden bringen, es sind wahrscheinlich auch nicht die Wirtschaftsbosse oder die Börsenspekulanten. Obwohl: Ich würde diese Möglichkeit nicht ganz ausschliessen: Ich habe im Radio gehört, dass die 300 reichsten Schweizer scheinbar ein Reineinkommen von 31 Milliarden Franken pro Jahr haben. Das finde ich echt toll, denn das zeigt, dass eigentlich genügend Geld vorhanden ist. Jetzt müssen diese 300 Reichen nur noch lernen das Geld richtig zu verteilen.

Es sind jedoch eher die Menschen wie du und ich, an vielen kleinen Orten, die das Ihre dazutun, die ihre Aufmerksamkeit mit Liebe auf das richten, was zum paradiesischen Dasein führt. Es sind jene Menschen, die täglich ihre Arbeit mit lichtvollen freudigen Gedanken verrichten und mutig zu dem stehen, was sie für richtig und schicklich halten. Es sind die vielen Menschen, die unbeirrt ihre Vision leben, auch wenn sie nach aussen im ersten Moment nicht sehr spektakulär erscheinen. Es sind die Menschen, die einfach nicht aufgeben an das Göttliche in sich und ihren  Mitmenschen zu glauben, weil sie mit Hoffnung erfüllt sind.

Ich weiss, das bringt Hoffnung!
 

Zum Schluss noch dies:
„Eines möchte ich gerne wissen“, fragt eine Frau die andere, „wieso hast du eigentlich einen Röntgenarzt geheiratet?“
„Ich wollte einen Ehemann haben, der genau weiss, was in mir vorgeht!“

Damit zu den Rezepten:

Paranussmilch mit Ginseng

MengeEinheitZutat
3 TA Paranuss
3/4 lt Wasser
1 EL Schwarze Melasse
1 St Banane
20 Tropfen Panax Ginseng flüssig

Die Paranüsse mit dem Wasser in den Mixer geben und gut verarbeiten. Dann diese Masse durch ein Tuch passieren und die festen Rückstände im Tuch gut auspressen. Die so entstandene Milch wieder in den Mixer geben und mit den übrigen Zutaten nochmals verarbeiten.

Nach Belieben können auch Datteln beigemixt werden.

Mit den Rückständen im Tuch kann Käse oder Süssspeisen gemacht werden.

Spirulinasuppe mit Ruccola

MengeEinheitZutat
1/2 lt Wasser
1 St Avocado
1 HV Sonnenblumensprossen
8 St Ruccola-Blätter
2 TL Spirulina-Pulver
1 TL Edelhefe
- etwas Muskat am besten frisch aus der Mühle
- NB Kristallsalz

Alle Zutaten in den Mixer geben und gut verarbeiten.

Wenn eine Einlage gewünscht wird, eignen sich gekeimte Linsen oder Kichererbsen besonders gut.

Indonesischer Sprossensalat

MengeEinheitZutat
2 HV Sojasprossen
1 HV Wakame (Meeralgen)
2 TA Alfalfasprossen
2 St Karotten
1 Scheibe Ananas
2 EL Mohnöl
2 EL Sesamöl
1 EL Tamari
1/2 TL Curry
- etwas frischer Ingwer gerieben
- NB Kristallsalz

Die Wakame mundgerecht schneiden. Die Ananas in kleine Würfel schneiden. Die Karotten in feine Streifen (Julienne) schneiden. Diese Zutaten den Sprossen beimengen. Das Öl beigeben und die Gewürze darüber streuen. Nun das ganze gut und behutsam vermischen. Mit Mandarinenschnitzen garnieren.

Es können natürlich auch andere Öle verwendet werden.

Blumenkohl mit Blutorangen

MengeEinheitZutat
1 St Blumenkohl
2 St Blutorangen
1

TA

Mandelmayonnaise


Den Blumenkohl grob reiben. Die Blutorangen schälen und in Stücke schneiden. Dann die Mayonnaise dazu geben und gut vermengen. Mit Blättern von Brüsseler Chickore und Cherrytomaten ausgarnieren.

Paranusskäse mit Kokos

MengeEinheitZutat
- - Rückstände von Paranussmilch mit 3TA Paranüssen
3 EL Kokosfloken
3 EL Melassenährhefe
1/2 TL Curry
- NB Kristallsalz

Die Zutaten zusammen vermischen und gut durchkneten. Dann die Masse in eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Form pressen und etwas stehen lassen, damit die Festigkeit etwas konsolidiert. Den Käse stürzen und in beliebige Stücke schneiden.

Eignet sich bestens als Beilage und ist vor allem im Winter beliebt, da er konzentrierte Nahrung darstellt.

Kaki urchig, aber gut

Rezeptur für eine Person

Menge

EinheitZutat
1 St Kaki
1 EL Mandelpurée
1 EL getrocknete Maulbeeren

1

MS Vanillepulver

Die Kaki in einem Suppenteller mit der Gabel zerdrücken. Das Mandelpüree, die Maulbeeren und die Vanille dazu geben, mit der Gabel das ganze verrühren, bis das Mandelpüree bindet und sofort geniessen. 

Die Maulbeeren schmecken fast wie Caramelle.

Gurkensalat

MengeEinheitZutat
2

St

Gurken
1 TL Reformsenf
2 EL Olivenöl
1 TL Melassenährhefe
- etwas Dill
- NB Kristallsalz

Die Gurken in feine Scheiben schneiden. Dann mit den restlichen Zutaten würzen.

Tipp: Wenn die Gurken gesalzen werden, dann ziehen sie Wasser. Die gewürzten Gurken etwas stehen lassen und dann die gezogene Flüssigkeit etwas abgiessen, damit man jetzt den Senf mit dieser Flüssigkeit verarbeiten kann und den Gurken wieder beifügen.

Crème de Tomate 

MengeEinheitZutat
4 St Tomaten
2 dl Wasser
1 EL Mandelpüree
- etwas Oregano, Basilikum und Majoran getrocknet, zerrieben
1/2 TL Melassenährhefe
- NB Kristallsalz

 

 

Die Tomaten mit dem Wasser im Mixer gut pürieren. Dann die Kräuter dazugeben und nochmals verarbeiten. Nun das Mandelpüree dazugeben und den Mixer nochmals laufen lassen, bis es gut mit der Masse verbunden ist. Jetzt das Salz und die Hefe beigeben und ebenfalls kurz vermixen. Die Suppe kann mit frischen Basilikumblättern garniert werden. Gehackte Petersilie würde sich ebenfalls eignen.

 

Guten Appetit und ein gesegnetes 2006

 

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